Wenn du glaubst es geht nicht mehr ...

 - 

(verpd) Es gibt zahlreiche Gründe, warum Menschen verzweifelt sind und nicht mehr weiterwissen. Von Schwierigkeiten bei der Arbeit, in einer Beziehung, in der Schule bis hin zu Problemen durch Sucht, Krankheit oder durch Gewalt. Diverse Institutionen bieten diesbezüglich spezielle Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Nicht immer ist es jedem möglich, seine Probleme alleine oder zusammen mit der Familie oder mit Freunden zu lösen. In Deutschland gibt es diverse Institutionen, die jedem Hilfesuchenden eine Unterstützung anbieten. Die Mitarbeiter dieser Hilfsorganisationen hören zu, trösten, ermutigen, motivieren, aber vermitteln bei Bedarf auch Hilfsangebote und spezielle Einrichtungen vor Ort.

Die Hilfsangebote können in der Regel kostenlos und anonym angenommen werden, somit ist sichergestellt, dass wirklich jeder, der Hilfe benötigt, diese auch anfordern kann.

Telefonseelsorge und Nummer gegen Kummer

Die Telefonseelsorge hat jedes Jahr rund zwei Millionen Anrufe, etwa 16.000 E-Mail- und circa 7.500 Chatkontakte von Hilfesuchenden jeden Alters. Die Arbeit der Telefonseelsorge wird hierzulande von den beiden christlichen Kirchen, der Evangelischen Kirche und der Katholischen Kirche, getragen. Über 8.000 geschulte, ehrenamtliche Mitarbeiter stehen rund um die Uhr und kostenlos unter den Telefonnummern 0800 1110111 und 0800 1110222, aber auch online unter www.telefonseelsorge.de per Chat- oder Webmail-Kontakt zur Verfügung.

Ebenfalls eine kostenfreie und anonyme Beratung bietet die Nummer gegen Kummer e.V. für Kinder, Jugendliche und Eltern an. Die lokalen Träger der Beratungstelefone sind örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. sowie andere Wohlfahrtsverbände und Vereine wie der Arbeiter-Samariter-Bund, die Arbeiterwohlfahrt und die Diakonie. 2012 führten die fast 4.000 ehrenamtlich tätigen und speziell für diese Aufgabe ausgebildeten Berater über 740.000 Telefongespräche und E-Mail-Kontakte mit Kindern und Jugendlichen sowie mehr als 30.000 Gespräche mit Eltern.

Hilfesuchende Kinder und Jugendliche können sich bei den Nummer-gegen-Kummer-Mitarbeitern telefonisch unter 0800 1110333 oder auch unter 116 111 montags bis samstags zwischen 14 und 20 Uhr, aber auch per E-Mail Rat und Unterstützung holen. Für Eltern steht die kostenlose Telefonhotline 0800 1110550 montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr zur Verfügung.

Die häufigsten Problemkreise

Die Gründe, warum die Beratungsangebote der oben genannten Organisationen angenommen werden, sind vielfältig. Die Hauptthemen sind Beziehungsprobleme, psychische Schwierigkeiten und Depressionen, gefährliche Krankheiten, aber auch Probleme durch Einsamkeit, Sucht, Gewalt oder Missbrauch.

Die Schwerpunkte, warum Kinder und Jugendliche sich an eine anonyme Seelsorge wenden, sind Liebeskummer und Partnerschaftsprobleme, Schwierigkeiten mit der Sexualität, psychosoziale Probleme und Fragen zur Gesundheit, aber auch Probleme in der Familie, mit Freunden und in der Schule oder Ausbildung sowie Gewalt und Missbrauch.

Die Hauptthemen der anrufenden Eltern waren Probleme mit der eigenen Situation wie Erziehungsprobleme und Überforderung, aber auch Ärger mit anderen Personen und Behörden. Des Weiteren standen Fragen zur Kindesgesundheit und Themen wie Ärger mit dem Kindergarten, der Schule oder dem Ausbildungsbetrieb des Kindes, aber auch Schwierigkeiten durch Gewalt und Missbrauch sowie Beziehungskonflikte mit dem Kind im Mittelpunkt der Beratungen.

Weitere News zum Thema

  • Viele Bundesbürger fühlen sich gesundheitlich eingeschränkt

    [] (verpd) Im europäischen Durchschnitt gibt rund jeder Vierte, in Deutschland jeder Fünfte an, mit lang andauernden gesundheitlichen Einschränkungen bei alltäglichen Verrichtungen konfrontiert zu sein. Wie die Daten der europäischen Statistik zeigen, sinkt im Allgemeinen der Anteil der Betroffenen mit steigendem Einkommen. mehr

  • Damit die Hausapotheke nicht zum Risiko wird

    [] (verpd) Besonders in der Winterzeit kämpfen viele mit Schnupfen, Husten oder sonstigen Leiden. Wer hier entsprechende Arzneimittel zu Hause hat, kann schnell dagegen vorgehen. Wichtig ist jedoch nicht nur, dass die Medikamente im heimischen Medizinschrank lagern, sondern auch, dass sie nicht veraltet sind. Denn abgelaufene Arznei wirkt häufig nur noch bedingt oder gar nicht mehr und kann im schlimmsten Fall sogar gesundheitsschädlich sein. mehr

  • Damit Silvester nicht auf die Ohren geht

    [] Etwa 8.000 Menschen in Deutschland erleiden jährlich an Silvester ein Knalltrauma, weil ein Feuerwerkskörper zu dicht an ihren Ohren explodiert ist. Um Hörschäden zu vermeiden, ist Vorsicht angesagt. mehr

  • Digitaler Stress für die Augen

    [] (verpd) Das stundenlange Starren auf einem Bildschirm hat Folgen: Die Augen sind trocken, brennen oder tränen. Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) warnt in diesem Zusammenhang vor dem Büroaugen-Syndrom. Im Extremfall ist sogar das Sehvermögen gefährdet. mehr

  • Krankenversicherung: Teure Lügen und Nachlässigkeiten

    [] (verpd) Die Rechtsfolgen der sogenannten vorvertraglichen Anzeigepflicht-Verletzung in der privaten Krankenversicherung sind drastisch, warnt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht (Bafin). Die vorvertragliche Anzeigepflicht ist die Pflicht des Versicherungskunden, bei der Beantragung einer Versicherungspolice alle ihm bekannten Gefahrumstände, nach denen im Antrag gefragt wird, wahrheitsgemäß zu beantworten. Die Bafin gibt Tipps, worauf ein Versicherungskunde beim Antrag achten sollte, damit es nicht zu einer Pflichtverletzung kommt. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.