Wann kommt die elektronische Gesundheitskarte?

 - 

Als Leuchtturmprojekt wird die elektronische Gesundheitskarte bezeichnet. Mit ihr sollte die Dokumentation verbessert und dadurch Doppeluntersuchungen vermieden werden. Auch wird dadurch das elektronische Rezept möglich. So kann der Apotheker beispielsweise erkennen, wenn Sie ein Medikament verschrieben bekommen haben, dass sich mit einem anderen, das Sie bereits nehmen, nicht verträgt. Die Gesundheitskarte bekommen Sie. Ihr Arzt bekommt einen so genannten Heilberufeausweis. Mit diesen beiden Karten zusammen ist er erst in Lage, die Daten Ihrer Karte zu lesen. Sie müssen dies aber ausdrücklich gestatten. So soll dem Datenschutz Rechnung getragen werden. Sie bleiben Herr Ihrer Daten. Die Vermeidung von Missbrauch, wie er heute sehr häufig mit der Versichertenkarte vorkommt, soll mit der Karte ebenfalls erreicht werden. Privat Versicherte sind derzeit nicht beteiligt.
Allerdings wird die für 2006 geplante flächendeckende Einführung wohl nicht stattfinden. 75 Millionen Gesundheitskarten und 350.000 Heilberufeausweise müssten ausgegeben werden. Gesundheitskarte und Heilberufeausweis machen den Zugriff auf die gespeicherten Daten erst möglich. Rund 35.000 Arztpraxen müssen zudem EDV-technisch vollständig umgerüstet werden. Darüber hinaus bestehen Unstimmigkeiten darüber, wo eigentlich die Datenpflege erfolgen soll. Ärzte und Selbstverwaltung der Krankenkassen möchten die Daten gerne auf der Gesundheitskarte speichern, die Kassen bevorzugen dagegen die Pflege auf einen Zentralrechner.
In einigen Bundesländern werden großräumig Tests mit diesen Karten durchgeführt.

Weitere News zum Thema

  • Hilfreiche Informationen zum Thema Demenz

    [] (verpd) Aktuell leben hierzulande rund 1,6 Millionen Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Bis 2050 werden es nach Angaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend rund drei Millionen sein. Zwei Bundesministerien, aber auch diverse Verbände erklären in Webportalen und Broschüren, was für Betroffene und deren Angehörige nach einer solchen Diagnose wichtig ist. mehr

  • Zecken: Eine tödliche Gefahr in Wald und Wiesen

    [] (verpd) Bereits im Februar und März dieses Jahres war es schon wieder so warm, dass die kleinen Blutsauger aktiv wurden. Wer glaubt, dass Zecken dabei nur im Wald lauern, der irrt, denn der Lebensraum beginnt, wie eine Studie der Universität Hohenheim zeigt, im wahrsten Sinne des Wortes direkt vor der eigenen Haustüre, nämlich im eigenen Garten – und das sogar in Gärten, die in städtischem Umfeld liegen. Grund genug, sich zu schützen. mehr

  • Für Männer ab 65: Bauchaorten-Aneurysma-Check

    [] Albert Einstein, Thomas Mann, Charles de Gaulle – sie alle sollen an einem Riss ihres Bauchaorta-Aneurysmas gestorben sein. Eine neue Vorsorgeuntersuchung für Männer ab 65 soll diese tödliche Gefahr eindämmen. mehr

  • Worauf Eltern achten sollten, damit ihr Kind gesund bleibt

    [] (verpd) Ein Internetangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) liefert umfassende Informationen und Tipps für die gesunde Entwicklung von Kindern. Zielgruppe dieser Informationen sind alle Eltern, aber auch Personen, die mit Kindern im Alter bis zu sechs Jahren zu tun haben. mehr

  • Zu müde zum Erholen: Wenn die Grenze überschritten ist

    [] (verpd) Ein Acht-Stunden-Arbeitstag ist eine gesunde Basis. Wer länger arbeitet, muss um die zehnte Stunde herum mit einem Leistungsknick rechnen. Eine angestaute Ermüdung nach zu langer Arbeit verhindert den Erholungseffekt der Freizeit. Wer jahrelang 50 Stunden oder länger pro Woche arbeitet, setzt seine physische und psychische Gesundheit aufs Spiel. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie der Medizinischen Universität Wien. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.