Vor der Physiotherapie Versicherungsvertrag prüfen

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Rücken-, Hüft- und Schulterleiden nehmen immer mehr zu. Das ist der Preis, den eine alternde Gesellschaft zahlen muss. Klar ist damit aber auch: Zunehmend mehr Menschen sind auf eine Physiotherapie angewiesen. Das wird auch für die privaten Krankenversicherungen immer teurer, was mitunter zu Streitigkeiten zwischen Versicherer und Versicherten führt.

Hintergrund dafür ist, dass es für die sogenannten Heilmittelerbringer – das sind Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Masseure und Fußpfleger – keine amtliche Gebührenordnung gibt. Die Sätze sind damit im Prinzip frei verhandelbar. In vielen Fällen orientieren sich die Dienstleister an den beihilfefähigen Höchstsätzen für die Behandlung.

Doch eine Verpflichtung hierzu besteht nicht. Gerade bei schwierigen Behandlungen können auch höhere Kosten angemessen sein, die dann mitunter von den Versicherungsunternehmen nicht erstattet werden.

Versicherte sollten vor der Behandlung einen Behandlungsvertrag abschließen und diesen der Versicherung zusenden. Die Versicherung kann dann sagen, ob sie den vereinbarten Satz übernimmt. Erklärt der Versicherer, dass nicht die vollen Kosten übernommen werden, kann man mit dem Dienstleister nachverhandeln.

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