Viagra gibt es nicht mehr auf Kassenrezept

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Ist es ungerecht, wenn Privatpatienten Viagra bekommen, Kassenpatienten aber nicht?

Medikamente gegen "erektile Dysfunktion" gehören seit 1.1.2008 nicht mehr zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Demgegenüber bekommen Privatversicherte bei medizinischer Notwendigkeit die Kosten für die Behebung von Erektionsstörungen erstattet.

Gegen diese Ungleichbehandlung hatte ein gesetzlich versicherter Diabetiker vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt. Die Beschwerde scheiterte jedoch an der mangelhaften Begründung. Der Mann habe sich nicht ausreichend mit der einschlägigen Rechtsprechung auseinandergesetzt, kritisierten die Karlsruher Richter (Az. 1 BvR 1778/05).

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