Tennisarm bei Nutzung einer Computermaus ist keine Berufskrankheit

Tennisarm bei Nutzung einer Computermaus ist keine Berufskrankheit

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Nicht wenige ältere Arbeitnehmer leiden an einem Tennisellenbogen (Fachbezeichnung: Epicondylitis). Auf die regelmäßige Nutzung der Computermaus kann der Tennisellenbogen allerdings nicht zurückgeführt werden.

Das entschied das Hessische  Landessozialgericht (LSG) am 29.10.2013 (Az. L 3 U 28/10).

Der Tennisellenbogen (Fachbezeichnung: Epicondylitis) könne nicht nur durch die forcierte Streckung der Hand, wie sie sich beim Rückhandschlag im Tennis ergibt, verursacht werden, sondern auch durch andere kurzzyklische, repetitive, feinmotorische Handtätigkeiten mit sehr hoher Bewegungsfrequenz.

Auch durch Bewegungsmuster, wie sie z.B. beim Obstpflücken oder Betätigen eines Schraubendrehers oder beim Klavierspielen dauernd vorkommen, könnte aufgrund der achsenungünstigen Auslenkung des Handgelenks eine Epicondylitis ausgelöst werden.

Bei der Arbeit mit der Computermaus sei die Bewegungsfrequenz jedoch viel geringer als beim Klavierspielen. Auch sei nur ein minimaler Kraftaufwand erforderlich.

Quelle: "Der GeldBerater", August 2014

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