Schnelle Hilfe bei Problemen und Krisen jeder Art

 - 

(verpd) Probleme und Lebenskrisen können einen in jedem Alter treffen. Nicht immer hat man in seinem nächsten Familien- oder Bekanntenkreis jemanden, dem man sich anvertrauen möchte. Es gibt jedoch hierzulande Beratungsstellen, an die sich verzweifelte Kinder, Jugendliche und Erwachsene kostenlos und anonym wenden können und die einem mit Rat und gegebenenfalls einer passenden Hilfe zur Seite stehen.

In Deutschland gibt es Institutionen, die für Verzweifelte und Hilfesuchende rund um die Uhr Ansprechpartner auf verschiedensten Wegen wie zum Beispiel per Telefon, E-Mail oder per Online-Chat zur Verfügung stellen. Mit den Hilfsangeboten, die kostenlos und anonym angenommen werden können, soll sichergestellt werden, dass wirklich jeder, der Hilfe benötigt, diese auch anfordern kann.

Speziell für Kinder, Jugendliche, Eltern, Frauen und Schwangere

Die Nummer gegen Kummer e.V. (www.nummergegenkummer.de), ein Verein, der aus dem Deutschen Kinderschutzbund hervorgegangen ist, bietet speziell für Kinder, Jugendliche und Eltern eine solche kostenfreie und anonyme Beratung an. Rund 4.000 Ehrenamtliche, die speziell für die Beratung ausgebildet sind, kümmern sich telefonisch oder auch per Chat oder E-Mail-Kontakt um die Hilfesuchenden. Kinder und Jugendliche können sich von Montag bis Samstag zwischen 14 und 20 Uhr unter den Telefonnummern 0800 1110333 und 116 111 an das Beratungsteam wenden.

Für Kinder und Jugendliche, die lieber mit Jugendlichen statt mit Erwachsenen reden möchten, stehen am Samstag zwischen 14 und 20 Uhr 16- bis 21-jährige Berater zur Verfügung. Auch eine anonyme E-Mail-Beratung ist möglich. Speziell für Eltern, die beispielsweise Fragen oder Probleme bei der Kindererziehung haben, gibt es von Nummer gegen Kummer e.V. die kostenlose Telefonhotline 0800 1110550. Die Berater sind hier montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt unter www.geburt-vertraulich.de speziell für Schwangere eine kostenlose anonyme Beratung per Telefon 0800 4040020 (rund um die Uhr) sowie eine Onlineberatung und eine Vor-Ort-Hilfe zur Verfügung. Ein kostenloses und anonymes Beratungsangebot bietet das BMFSFJ auch für Frauen, die Opfer von Gewalt sind, unter der Telefonnummer 0800 01160116 sowie per Chat und per E-Mail-Kontakt an. Näheres dazu im Internet unter www.hilfetelefon.de.

Ansprechpartner für alle Probleme und Nöte rund um die Uhr

Die größte bundesweite Organisation, die eine kostenlose und anonyme Hilfe anbietet, ist mit rund 8.000 ehrenamtlichen und geschulten Mitarbeitern die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de), deren Träger die evangelische und die katholische Kirche sind. Grundsätzlich spielt es bei der Beratung durch die Telefonseelsorge keine Rolle, wer und zu welchen Themen ein Hilfesuchender Rat benötigt oder ob er einfach nur jemanden haben möchte, der ihm zuhört.

Bei der Telefonseelsorge kann jeder rund um die Uhr unter den Sondernummern 0800 1110111 und 0800 1110222 anrufen. Eine kostenlose und anonyme Hilfe wird zudem im Internet per Chat- oder auch per E-Mail-Konakt angeboten. Jedes Jahr führen die Mitarbeiter der Telefonseelsorge über 800.000 Gespräche per Telefon, circa 6.200 Gespräche per Chat und mehr als 23.000 Gespräche per E-Mail.

Es gibt jedoch auch Firmen, die mit der Not anderer ein Geschäft machen wollen. Daher ist es wichtig, wenn man im Internet nach Hilfe sucht, dass man sich nur an seriöse Beratungsstellen, wie es beispielsweise die Telefonseelsorge oder die Nummer gegen Kummer e.V. sind, wendet.

Weitere News zum Thema

  • Gesetzliche Krankenkassen haben mehr Einnahmen als Ausgaben

    [] (verpd) Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) konnte nach offiziellen Zahlen aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) im ersten Quartal 2017 ihre Reserven um 612 Millionen Euro auf rund 16,7 Milliarden Euro erhöhen. Denn die gesetzlichen Krankenkassen nahmen fast 58,19 Milliarden ein und hatten lediglich Ausgaben in Höhe von knapp 57,58 Milliarden. Allerdings stiegen die Ausgaben in allen Bereichen an. mehr

  • Ärztliche Behandlungsfehler: Schlichtungsverfahren hemmt die Verjährung

    [] Wenn Patienten vermuten, dass sie Opfer eines ärztlichen Behandlungsfehlers wurden, können sie Schadensersatzansprüche geltend machen. Die Verjährungsfrist beträgt dabei drei Jahre. Viele Menschen werden es allerdings vorziehen, das Problem zunächst außergerichtlich zu regeln. Das ist möglich. Zum einen können sich Arzt und Patient ohne Einschaltung von Dritten miteinander einigen. Unter Umständen lassen sich einige Probleme so direkt klären. Ist auch der Arzt an einer gütlichen Einigung interessiert, so wird er seine Haftpflichtversicherung einschalten. mehr

  • Warum Impfen wichtig ist

    [] (verpd) Gegen zahlreiche Krankheiten kann man sich mit einer Impfung schützen. Manche, zum Teil tödlich verlaufende Infektionskrankheiten können ohne eine Impfung sogar nur schwer oder gar nicht behandelt werden. Schutzimpfungen schützen nicht nur den Geimpften vor bestimmten Krankheiten, sondern sorgen auch dafür, dass Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, ein reduziertes Ansteckungsrisiko haben. mehr

  • Verspätete Krankschreibung nach Klinikaufenthalt

    [] (verpd) Um im Anschluss an einen Klinikaufenthalt den Anspruch auf Zahlung von Krankengeld durch eine gesetzliche Krankenkasse nicht zu verlieren, reicht es aus, wenn zunächst ein Klinikarzt die fortlaufende Arbeitsunfähigkeit bescheinigt hat. Das hat das Sozialgericht Leipzig entschieden (Az. S 22 KR 75/16). mehr

  • Mit notwendigen Medikamenten verreisen

    [] (verpd) Die richtigen Arzneimittel im Reisegepäck sorgen dafür, dass der Urlaub nicht wegen gesundheitlicher Beschwerden wie Durchfall, Kopfschmerzen oder schmerzhafter Insektenstiche längerfristig beeinträchtigt wird. Chronisch Kranke sollten außerdem sicherstellen, dass sie ihre notwendigen Medikamente in ausreichender Menge mitführen. Allerdings können manche rezeptpflichtigen Arzneimittel nur mit einer speziellen Bescheinigung in bestimmte Urlaubsländer eingeführt werden. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.