Raucherhusten: Versorgungsprogramm für Patienten gestartet

 - 

Aktuell leiden rund sechs Millionen Menschen in Deutschland an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot gekennzeichnet ist - Tendenz steigend. Ein langjähriger Zigarettenkonsum wird nahezu ausnahmslos als Auslöser der Erkrankung gesehen.

Einen traurigen vierten Platz nimmt die chronische obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, weltweit in der Liste der häufigsten Todesursachen ein. Nach Angaben der WHO wird COPD im Jahr 2020 sogar auf Platz drei der häufigsten Todesursachen sein, was vor allem auf die steigende Anzahl an Rauchern zurückzuführen ist. Ein langjähriger Zigarettenkonsum wird nahezu ausnahmslos als Auslöser der Erkrankung gesehen.

Für Patienten bedeutet die Diagnose eine Veränderung ihrer Lebensgewohnheiten. Deshalb unterstützt das Versicherungsunternehmen Debeka ihre Versicherten - ergänzend zu ihrer ärztlichen Versorgung - mit Hilfe des telefonischen Versorgungsprogramms ProMed COPD von AnyCare im Umgang mit der neuen Situation.

In einem zwölfmonatigen Betreuungsprogramm des Versicherers Debeka erhalten die dort Versicherten in regelmäßigen telefonischen Schulungen ausführliche Informationen über das Erkrankungsbild, über Rauchen, Ernährung und Bewegung sowie über die Wirkweise ihrer Medikamente. Betroffene haben häufig einen hohen Aufklärungsbedarf. "Deshalb sind viele Patienten für eine Betreuung dankbar, die über den Besuch beim Hausarzt hinausgeht", meint Roland Weber, Mitglied des Vorstands der Debeka Krankenversicherung.

Das Programm "ProMed COPD" gibt Denkanstöße, motiviert und klärt auf, wodurch die Eigenverantwortung gefördert und das Wohlbefinden der Patienten nachhaltig verbessert werden sollen. Als Motivationshilfe erhalten alle Teilnehmer zu Beginn des Programms ein Startpaket. Hierin enthalten sind ein Peak-Flow-Meter, ein Atemtrainer, ein Schrittzähler sowie ein COPD-Tagebuch. Bei Bedarf kann auch ein telemedizinisches Gerät zum Einsatz kommen.

Weitere News zum Thema

  • Krankenkassen haben Milliardenüberschuss

    [] Nach den ersten drei Quartalen 2017 konnten die gesetzlichen Krankenkassen einen Überschuss von rund 2,5 Milliarden Euro ausweisen, wie die vorläufigen Finanzergebnisse aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zeigen. Alle Kassenarten lagen im Plus. Die Ausgaben stiegen vergleichsweise moderat an. mehr

  • Gesetzliche Krankenversicherung: Geringe Beitragsentlastung

    [] Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit wird der vom Arbeitnehmer alleine zu tragende Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Durchschnitt sinken. Allerdings werden Gutverdiener aufgrund der Erhöhung bestimmter Sozialversicherungs-Werte dennoch mehr zahlen müssen als bisher. Zudem wird der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung schwerer. mehr

  • Neues für Selbstständige mit geringem Einkommen

    [] Wie das Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) jüngst mitteilte, gibt es ab 2018 eine Änderung bei der Festlegung der Beiträge für Selbstständige, die in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert sind. Zudem steigt der Mindestbeitrag. Experten warnen bereits seit Längerem vor einer Überforderung von gering verdienenden Selbstständigen durch überhöhte Mindestbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). mehr

  • Gefährliches Spielzeug und riskante sonstige Produkte

    [] Nicht jedes Spielzeug oder Kinderzimmer-Möbelstück ist auch wirklich für Kinder geeignet. Ein Webportal zeigt, worauf man bei den einzelnen Produktarten achten sollte, um das Unfallrisiko minimal zu halten und die Gesundheit des Kindes nicht zu gefährden, aber auch, welche einzelnen Produkte bereits als gefährlich eingestuft wurden. mehr

  • Damit PC und Smartphone nicht zu Augenleiden führen

    [] Viele, die fast jeden Tag stundenlang auf einen Monitor blicken, egal ob es sich dabei um einen Computerbildschirm oder ein Smartphone-Display handelt, leiden irgendwann unter gereizten, geröteten, lichtempfindlichen und/oder juckenden Augen. Bei manchen verschlechtert sich sogar die Sehstärke. Wie sich solche Beschwerden verhindern lassen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.