Private Krankenversicherung: Basistarif nur im Extremfall geeignet

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Der Basistarif privater Krankenversicherer ist nur in wenigen Fällen empfehlenswert.

Die Leistungen sind nicht umfangreicher als bei der freiwilligen Mitgliedschaft in der gesetzlichen Kasse, und das bei einem monatlichen Beitrag von rund 570 Euro.

Der große Nachteil: Ehepartner und Kinder ohne eigenes Einkommen sind nicht mitversichert. Für junge, gesunde Menschen ist ein privater Vollversicherungstarif oft günstiger und bietet mehr Leistung.

Der Basistarif bietet seit 1.1.2009 die gleichen Leistungen wie die gesetzliche Krankenversicherung. Abgerechnet wird hier nicht mit der Versichertenkarte, sondern per Rechnung, die der Patient nach der Behandlung vom Arzt oder Krankenhaus erhält.

Anschließend rechnet er mit dem Versicherer ab. Praxisgebühren und etwaige Zuzahlungen werden dann von der Erstattung abgezogen.

Schwer- oder chronisch Kranke haben keine Leistungsausschlüsse oder Ablehnungen zu befürchten. Der Basistarif darf nicht verweigert werden, auch auf Risikozuschläge müssen die Versicherer verzichten.

Ältere Privatversicherte, die hohe Beiträge zu zahlen haben, aber nicht mehr in eine gesetzliche Krankenkasse wechseln können, können vom Basistarif profitieren, sofern die 570 Euro monatlich unter ihrem aktuellen Beitrag liegen.

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