Private Krankenversicherung: 6,6 Prozent mehr Beitrag

Private Krankenversicherung: 6,6 Prozent mehr Beitrag

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Siebzehn Versicherungsgesellschaften von insgesamt 31 mit einem Marktanteil von 65 Prozent haben die Beiträge für privat Krankenversicherte zum Jahresbeginn 2017 um durchschnittlich 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr angehoben. Marktführer Debeka erhöhte sogar um 13,1 Prozent.

Aus der am 28.2.2017 veröffentlichten Studie des Versicherungsdiensts Map-Report geht hervor, dass die Signal-Versicherung mit 20,7 Prozent die gravierendste Beitragserhöhung durchgeführt hat. Allerdings erfolgten bei der Signal in den vergangenen sieben Jahren seit dem Jahr 2010 keinerlei Erhöhungen, sodass die durchschnittliche Erhöhung um rund drei Prozent pro Jahr noch unter dem langjährigen Branchendurchschnitt von jährlich 3,9 Prozent in den Jahren seit 2000 liegt.

Der diesjährige Map-Report untersucht auch die Beitragsstabilität und die Beitragssteigerungen für Senioren. Aufgrund des außerordentlich hohen Beitragsanstiegs bei der Debeka ist diese beim Kriterium Beitragsstabilität auf den zweiten Platz hinter die Provinzial gerutscht. Danach folgen der deutsche Ring, die Hallesche und die Barmenia.

Die Beiträge für Senioren stiegen in diesem Jahr zwar um durchschnittlich 5,7 Prozent, doch fiel der Anstieg für derzeit Siebzigjährige seit dem Jahr 2000 mit durchschnittlich 2,3 Prozent pro Jahr durchaus moderat aus.

Welche Möglichkeiten Bestandskunden haben, ihre Beiträge zur privaten Krankenversicherung zu senken, lesen Sie in unserem Dossier Private Krankenversicherung im Alter.

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