Privat Krankenversicherte sind zufrieden mit Versicherern

 - 

(verpd) Letztes Jahr beschwerten sich laut Ombudsmann der privaten Krankenversicherung (PKV) zwei Prozent weniger privat Krankenversicherte als noch im Jahr zuvor. Die Beschwerdequote bezogen auf alle bestehenden privaten Krankenversicherungs-Policen lag 2014 bei nur 0,014 Prozent.

Der Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung (PKV-Ombudsmann) Heinz Lanfermann hat den ersten Tätigkeitsbericht seiner Amtszeit vorgelegt. Demnach sind die Eingaben bei der Schlichtungsstelle im dritten Jahr in Folge zurückgegangen – und zwar um rund zwei Prozent beziehungsweise 106 Beschwerden auf 5.875 Eingaben.

Dies entspricht bei rund 42 Millionen Verträgen einer Beschwerdequote von 0,014 Prozent, rechnet Lanfermann in dem Bericht vor. Wenn man bei der Quotenermittlung die Zahl der getätigten Abrechnungen, also die Zahl der erledigten Leistungsfälle, zugrunde legen würde, wäre die Quote noch geringer.

Streitschlichtung ohne Kostenrisiko

Prinzipiell können sich Versicherungskunden, die zum Beispiel mit der Schadenregulierung ihres Versicherers nicht zufrieden sind, an den Ombudsmann für Versicherungen als Schlichter wenden. Für Versicherte mit einer privaten Kranken- und/oder Pflegeversicherung ist der Ombudsmann für die Private Kranken- und Pflegeversicherung (PKV-Ombudsmann) zuständig. Der jeweilige Ombudsmann legt im Konfliktfall einen Einigungsvorschlag vor, der von den Versicherern in der Regel angenommen wird.

Für den Verbraucher ist diese Art der Schlichtung gebührenfrei. Es entsteht auch kein Prozesskostenrisiko. Nach Expertenaussagen ist es bei Meinungs-Verschiedenheiten mit dem privaten Krankenversicherer oder seines Vermittlers ratsam, sich zuerst an den Ombudsmann zu wenden, bevor die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht (BaFin) oder ein Gericht eingeschaltet wird. Denn nur dann darf der Ombudsmann tätig werden.

Ausführliche Informationen zur neuen Pflegezeit lesen Sie in unserem Ratgeber Angehörige pflegen: Was Sie über Pflegezeit, Pflegeleistungen, Pflegeheim und Elternunterhalt wissen müssen .

Weitere News zum Thema

  • Zecken: Eine tödliche Gefahr in Wald und Wiesen

    [] (verpd) Bereits im Februar und März dieses Jahres war es schon wieder so warm, dass die kleinen Blutsauger aktiv wurden. Wer glaubt, dass Zecken dabei nur im Wald lauern, der irrt, denn der Lebensraum beginnt, wie eine Studie der Universität Hohenheim zeigt, im wahrsten Sinne des Wortes direkt vor der eigenen Haustüre, nämlich im eigenen Garten – und das sogar in Gärten, die in städtischem Umfeld liegen. Grund genug, sich zu schützen. mehr

  • Für Männer ab 65: Bauchaorten-Aneurysma-Check

    [] Albert Einstein, Thomas Mann, Charles de Gaulle – sie alle sollen an einem Riss ihres Bauchaorta-Aneurysmas gestorben sein. Eine neue Vorsorgeuntersuchung für Männer ab 65 soll diese tödliche Gefahr eindämmen. mehr

  • Worauf Eltern achten sollten, damit ihr Kind gesund bleibt

    [] (verpd) Ein Internetangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) liefert umfassende Informationen und Tipps für die gesunde Entwicklung von Kindern. Zielgruppe dieser Informationen sind alle Eltern, aber auch Personen, die mit Kindern im Alter bis zu sechs Jahren zu tun haben. mehr

  • Zu müde zum Erholen: Wenn die Grenze überschritten ist

    [] (verpd) Ein Acht-Stunden-Arbeitstag ist eine gesunde Basis. Wer länger arbeitet, muss um die zehnte Stunde herum mit einem Leistungsknick rechnen. Eine angestaute Ermüdung nach zu langer Arbeit verhindert den Erholungseffekt der Freizeit. Wer jahrelang 50 Stunden oder länger pro Woche arbeitet, setzt seine physische und psychische Gesundheit aufs Spiel. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie der Medizinischen Universität Wien. mehr

  • Welche Leiden am häufigsten zum Klinikaufenthalt führen

    [] (verpd) Wie einer Statistik zu entnehmen ist, gibt es einige Leiden, die besonders oft im Krankenhaus behandelt werden. So ist 2015 fast jeder siebte Krankenhauspatient wegen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ins Krankenhaus gekommen. Auch Verletzungen und Vergiftungen sowie Erkrankungen am Verdauungssystem zählen zu den anteilig häufigsten Diagnosen, die zu einem Krankenhausaufenthalt führten. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.