Neuer Ombudsmann für die private Kranken- und Pflegeversicherung

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Bei Streitigkeiten mit dem privaten Krankenversicherer lohnt es sich, den Ombudsmann einzuschalten. Das ist ein außergerichtlicher Streitschlichter, der zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Versicherten und ihren Versicherungsunternehmen neutral und unabhängig Stellung nimmt.

Sind Versicherungskunden z.B. mit der Schadenregulierung ihres Versicherers nicht zufrieden, können sie sich an die Versicherungs-Ombudsleute als Schlichter wenden.

Für Privatversicherte ist der Ombudsmann "Private Kranken- und Pflegeversicherung" zuständig, der im Konfliktfall einen Einigungsvorschlag vorlegt, der von den Versicherern in der Regel angenommen wird. Diese Schlichtung ist für den Verbraucher gebührenfrei. Es entsteht auch kein Prozesskostenrisiko.

Kürzlich wurde der ehemalige Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder vom Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) zum Nachfolger von Dr. Helmut Müller als Ombudsmann für die private Kranken- und Pflegeversicherung berufen.

Der amtierende PKV-Ombudsmann Dr. Helmut Müller ist mit Ablauf seiner Amtszeit zum Jahresende 2010 aus Altersgründen aus dem Amt ausgeschieden.

Staatssekretär a.D. Dr. Klaus Theo Schröder gilt aufgrund seiner fast 25-jährigen Erfahrung in der Gesundheits- und Sozialpolitik als ausgewiesener Gesundheitsexperte. Zuletzt war er von 2001 bis 2009 als beamteter Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium tätig.

Tipp
Wenden Sie sich zuerst an den Ombudsmann, bevor die Versicherungsaufsicht oder ein Gericht eingeschaltet werden. Nur dann darf der Ombudsmann tätig werden.

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