Krankenkassen erlassen Versicherten 1,1 Milliarden Euro Schulden

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Die gesetzlichen Krankenkassen haben insgesamt 55.000 Versicherten ihre Schulden erlassen. Das geht aus einem Bericht der Bundesregierung an den Gesundheitsausschuss des Bundestags hervor.

Die erlassene Gesamtsumme beläuft sich auf 1,141 Milliarden Euro und untergliedert sich in Beitragsschulden in Höhe von 232 Millionen Euro und 909 Millionen Euro Säumniszuschläge.

Die Versicherten profitieren damit von Regelungen des "Gesetzes zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden" vom August 2013. Damals hatten sich die Schulden auf über zwei Milliarden Euro summiert.

Grund waren vor allem die hohen Säumniszuschläge von fünf Prozent im Monat und Nachzahlungsforderungen aufgrund der seit 2007 bestehenden Versicherungspflicht. Diese bewirkte, dass Menschen, die sich beispielsweise erst 2009 bei einer Krankenkasse meldeten, die Beiträge ab Beginn der Versicherungspflicht nachzahlen sollten.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt Zahlen zur Schuldenentwicklung vorgelegt. Diese hatten nahegelegt, dass das Gesetz von 2013 wenig bewirkt hatte.

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