Kostenlos impfen lassen gegen Schweinegrippe

 - 

Die Kosten für die Impfungen gegen die Schweinegrippe übernehmen zunächst die Krankenkassen. Grippeschutzimpfungen wurden in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen.

Der Beitragssatz bleibt trotz der damit verbundenen Mehrbelastung stabil bei 14,9% des Bruttolohns bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Sollten sich mehr als 50% der Bevölkerung impfen lassen wollen, übernimmt der Staat die weiteren Kosten.


Auch die privaten Krankenversicherer tragen für ihre Versicherten die Kosten der Impfung gegen Schweinegrippe. Eine Beitragserhöhung wird es zu diesem Zweck nicht geben.

Tipp
Viel spricht für die Vorsorge-Impfung, allerdings gibt es auch Experten, die vor Risiken durch Nebenwirkungen warnen. Vor allem sollten sich besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen impfen lassen. Dazu gehören u.a. Personen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere und Beschäftigte im Gesundheitswesen, bei der Polizei und der Feuerwehr.


Bei Erkrankung zu Hause bleiben


Wer eine ansteckende Krankheit wie die Schweinegrippe hat, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch seine Kollegen. Der Arbeitgeber ist in solchen Fällen in der Pflicht, Arbeitnehmer bei Grippesymptomen sofort nach Hause schicken – natürlich mit Lohnfortzahlung.

Wenn er eine Ansteckung seiner Beschäftigten verhindern kann, dies aber nicht tut, macht er sich ggf. sogar schadensersatzpflichtig. Auch Arbeitnehmer, die sich grippekrank zur Arbeit schleppen, müssten im Extremfall damit rechnen, für verursachte Schäden einzustehen.


Was tun bei Erkrankung von Angehörigen?


Die Erkrankung des (Ehe-)Partners ist kein Grund, nicht zur Arbeit zu gehen – es sei denn, der Arbeitgeber fordert Betroffene auf, sicherheitshalber zu Hause zu bleiben. Dann muss die Firma aber den Lohn ohne Arbeit fortzahlen. Ist ein Kind unter 13 Jahren krank, haben erwerbstätige und gesetzlich krankenversicherte Eltern für zehn Tage Anspruch auf Krankengeld zur Kinderpflege.

Ist das Kind nicht krank, muss aber zu Hause bleiben, weil der Kindergarten oder die Schule grippebedingt geschlossen ist, kann im Einzelfall ebenfalls ein Elternteil – falls unbedingt notwendig – der Arbeit fernbleiben und auf das Kind aufpassen. Dann ist der Arbeitgeber möglicherweise in der Pflicht, den Lohn fortzuzahlen. Bis zu fünf Tage Lohnfortzahlung bei einem Ausfall wegen unbedingt erforderlicher Kinderbetreuung werden von den Arbeitsgerichten meist anerkannt.

Tipp
Regeln Sie diese Fragen vorab möglichst einvernehmlich mit Ihrem Arbeitgeber.


Weitere News zum Thema

  • Seit 1.1.2017: Höhere Arbeitgeberzuschüsse für privat Krankenversicherte

    [] (verpd) Durch die Änderung der Beitragsbemessungsgrenzen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zum 1. Januar 2017 hat sich auch die Zuschusshöhe, die ein Arbeitgeber seinem privat krankenversicherten Arbeitnehmer zahlen muss, erhöht. Auch der Anstieg des Beitragssatzes der gesetzlichen Pflegeversicherung führte zu der Erhöhung des Arbeitgeberzuschusses. mehr

  • Viele Bundesbürger fühlen sich gesundheitlich eingeschränkt

    [] (verpd) Im europäischen Durchschnitt gibt rund jeder Vierte, in Deutschland jeder Fünfte an, mit lang andauernden gesundheitlichen Einschränkungen bei alltäglichen Verrichtungen konfrontiert zu sein. Wie die Daten der europäischen Statistik zeigen, sinkt im Allgemeinen der Anteil der Betroffenen mit steigendem Einkommen. mehr

  • Damit die Hausapotheke nicht zum Risiko wird

    [] (verpd) Besonders in der Winterzeit kämpfen viele mit Schnupfen, Husten oder sonstigen Leiden. Wer hier entsprechende Arzneimittel zu Hause hat, kann schnell dagegen vorgehen. Wichtig ist jedoch nicht nur, dass die Medikamente im heimischen Medizinschrank lagern, sondern auch, dass sie nicht veraltet sind. Denn abgelaufene Arznei wirkt häufig nur noch bedingt oder gar nicht mehr und kann im schlimmsten Fall sogar gesundheitsschädlich sein. mehr

  • Damit Silvester nicht auf die Ohren geht

    [] Etwa 8.000 Menschen in Deutschland erleiden jährlich an Silvester ein Knalltrauma, weil ein Feuerwerkskörper zu dicht an ihren Ohren explodiert ist. Um Hörschäden zu vermeiden, ist Vorsicht angesagt. mehr

  • Digitaler Stress für die Augen

    [] (verpd) Das stundenlange Starren auf einem Bildschirm hat Folgen: Die Augen sind trocken, brennen oder tränen. Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) warnt in diesem Zusammenhang vor dem Büroaugen-Syndrom. Im Extremfall ist sogar das Sehvermögen gefährdet. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.