Jeder zweite Bürger sucht Gesundheits-Informationen online

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(verpd) Immer mehr Menschen recherchieren im Internet, wenn es um die Gesundheit geht. Weit mehr als die Hälfte der Internetuser suchten letztes Jahr nach Informationen zu Themen wie Verletzungen, Krankheiten, Ernährung und gesundheitsbewussten Maßnahmen. Das teilte das Statistische Bundesamt vor Kurzem mit. Zwar ist das Onlineangebot zu diesen Themen riesig, doch nicht alle Webauftritte enthalten neutrale und wissenschaftlich fundierte Auskünfte.

2015 informierten sich rund 40 Millionen Bürger hierzulande online über Gesundheitsthemen, so das Statistische Bundesamt (Destatis). Insgesamt waren es 67 Prozent aller Internetnutzer ab einem Alter von zehn Jahren. Besonders häufig suchten Frauen, nämlich 76 Prozent der Internetuserinnen, nach entsprechenden Auskünften. Doch auch bei den Männern waren es mit 59 Prozent mehr als jeder zweite Internetnutzer. Insgesamt recherchierten letztes Jahr elf Prozent mehr zum Thema Gesundheit als fünf Jahre vorher.

Doch nicht alles, was im Internet steht, ist auch seriös. Um den Bürgern dennoch die Möglichkeit zu geben, nach qualifizierten Informationen zu suchen, bieten diverse staatliche und/oder unabhängige Stellen entsprechende Webportale an.

Informationen für gesetzlich und privat Krankenversicherte ...

So informiert zum Beispiel die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, eine gemeinnützige GmbH, unter www.patientenberatung.de Patienten zu gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen gemäß Paragraf 65b SGB V (Fünftes Sozialgesetzbuch). Ziel ist es, die Patientenorientierung zu verbessern. Finanziert wird die UPD durch den Spitzenverband Bund der Krankenkassen, der per Gesetz keinen Einfluss auf den Inhalt oder den Umfang der Beratungstätigkeit nehmen darf.

Informationen zu den Themen Krankheiten, Diagnosen und Behandlungs-Möglichkeiten gibt es zudem unter www.gesundheitsinformation.de, einem Webauftritt des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Auch das Webportal www.patienten-information.de, ein Service der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, bietet entsprechende Informationen.

Unter www.igel-monitor.de informiert der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) zu „Individuellen Gesundheitsleistungen“, also ärztlichen Leistungen, die in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Das Serviceportal www.derprivatpatient.de des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V. hilft zudem privat Krankenversicherten bei Fragen rund um die medizinische Versorgung für Privatpatienten.

... bis hin zu speziellen Themen für Jung und Alt

Wissenschaftliche Empfehlungen und Angaben zu bestimmten Krankheiten, Arzneimitteln und Impfungen sind unter www.patienten-information.de zu finden. Die Website wird vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung betreut.

Auskünfte zu verschiedensten Gesundheitsthemen gibt es auch im Internetauftritt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Zudem gibt es verschiedene Webportale des BMG, des BZgA und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und anderer offizieller Stellen zu bestimmten Gesundheitsbereichen.

Zu nennen sind hier unter anderem folgende Webseiten: www-in-form.de, www.frauengesundheitsportal.de, www.maennergesundheitsportal.de, www.gesund-aktiv-aelter-werden.de, www.aelter-werden-in-balance.de, www.serviceportal-zuhause-im-alter.de, www.wegweiser-demenz.de und www.wege-zur-pflege.de.

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