Immer mehr werden im Krankenhaus behandelt

 - 

(verpd) Seit Jahren steigt die Zahl der Patienten, die sich stationär in einem Krankenhaus behandeln lassen (müssen), stetig an. Zeitgleich gibt es immer weniger Krankenhäuser und auch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer pro Krankenhauspatient nimmt ab, wie aus einer aktuellen Statistik des Statistischen Bundesamts hervorgeht.

In Deutschland wurden nach aktuellen Angaben des Deutschen Statistischen Bundesamtes (Destatis) letztes Jahr knapp 19,2 Millionen stationäre Klinikaufenthalte gezählt – damit stieg die Zahl auf den bisher höchsten Wert an. Zehn Jahre zuvor gab es noch rund 16,5 Millionen und zwanzig Jahre zuvor circa 15,9 Millionen Krankenhausfälle pro Jahr. Im Durchschnitt blieben die betroffenen Patienten im Jahr 2015 rund 7,4 Tage im Krankenhaus. 2005 waren es noch 8,7 Tage und 1995 sogar noch 11,5 Tage.

Insgesamt hat nicht nur die durchschnittliche Verweildauer pro Patient je Krankenhausaufenthalt, sondern auch die Anzahl der Krankenhäuser abgenommen. Letztes Jahr gab es noch 1.953 Krankenhäuser mit insgesamt 498.006 Krankenhausbetten. Vor zehn Jahren waren es 2.139 Kliniken mit 523.824 Krankenhausbetten und vor 20 Jahren sogar noch 2.325 Krankenhäuser und 609.123 Krankenhausbetten.

Für einen möglichst angenehmen Klinikaufenthalt

Wer als Patient Wert auf eine möglichst komfortable Unterbringung und individuelle Betreuung legt, kann in vielen Krankenhäusern entsprechende Wahlleistungen gegen eine Zuzahlung in Anspruch nehmen. Unter anderem kann in vielen Kliniken die Unterbringung in einem Einzel- statt Mehrbettzimmer sowie die Behandlung durch den Chefarzt vertraglich vereinbart werden.

Doch die gesetzliche Krankenkasse übernimmt derartige Wahlleistungen in der Regel nicht. Wer dagegen als gesetzlich Krankenversicherter eine Krankenhaus-Zusatzversicherung hat, kann entsprechend seinem vereinbarten Versicherungsumfang ohne Kostenrisiko diese und andere Wahlleistungen nutzen.

Weitere News zum Thema

  • Krankenkassen haben Milliardenüberschuss

    [] Nach den ersten drei Quartalen 2017 konnten die gesetzlichen Krankenkassen einen Überschuss von rund 2,5 Milliarden Euro ausweisen, wie die vorläufigen Finanzergebnisse aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zeigen. Alle Kassenarten lagen im Plus. Die Ausgaben stiegen vergleichsweise moderat an. mehr

  • Gesetzliche Krankenversicherung: Geringe Beitragsentlastung

    [] Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit wird der vom Arbeitnehmer alleine zu tragende Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Durchschnitt sinken. Allerdings werden Gutverdiener aufgrund der Erhöhung bestimmter Sozialversicherungs-Werte dennoch mehr zahlen müssen als bisher. Zudem wird der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung schwerer. mehr

  • Neues für Selbstständige mit geringem Einkommen

    [] Wie das Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) jüngst mitteilte, gibt es ab 2018 eine Änderung bei der Festlegung der Beiträge für Selbstständige, die in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert sind. Zudem steigt der Mindestbeitrag. Experten warnen bereits seit Längerem vor einer Überforderung von gering verdienenden Selbstständigen durch überhöhte Mindestbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). mehr

  • Gefährliches Spielzeug und riskante sonstige Produkte

    [] Nicht jedes Spielzeug oder Kinderzimmer-Möbelstück ist auch wirklich für Kinder geeignet. Ein Webportal zeigt, worauf man bei den einzelnen Produktarten achten sollte, um das Unfallrisiko minimal zu halten und die Gesundheit des Kindes nicht zu gefährden, aber auch, welche einzelnen Produkte bereits als gefährlich eingestuft wurden. mehr

  • Damit PC und Smartphone nicht zu Augenleiden führen

    [] Viele, die fast jeden Tag stundenlang auf einen Monitor blicken, egal ob es sich dabei um einen Computerbildschirm oder ein Smartphone-Display handelt, leiden irgendwann unter gereizten, geröteten, lichtempfindlichen und/oder juckenden Augen. Bei manchen verschlechtert sich sogar die Sehstärke. Wie sich solche Beschwerden verhindern lassen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.