Immer mehr Patienten werden operiert

 - 

(verpd) Nach Angaben der Gesundheits-Berichterstattung des Bundes wurden Patienten letztes Jahr über 16 Millionen Mal operiert. Damit stieg die Anzahl der stationären Operationen im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren weiter an. Besonders häufig wurden Bewegungsorgane operiert.

Insgesamt waren letztes Jahr hierzulande 19,1 Millionen Patienten stationär in einem Krankenhaus in Behandlung. Mehr als 16,2 Millionen Operationen wurden laut Gesundheits-Berichterstattung des Bundes bei den stationären Patienten durchgeführt.

Damit stieg die Zahl der stationär durchgeführten Operationen im Vergleich zum Jahr 2013 um 2,4 Prozent und zum Jahr 2005 sogar um fast 34 Prozent. 2014 wurden somit acht von zehn Krankenhauspatienten operiert, 2005 waren es noch sieben von zehn stationären Patienten.

Welche Operationen am häufigsten durchgeführt wurden

Am häufigsten gab es Operationen an Bewegungsorganen wie Knochen, Muskeln, Gelenken und Bändern, nämlich in über 4,5 Millionen Fällen. Danach folgen 2,4 Millionen Operationen am Verdauungstrakt sowie knapp 1,3 Millionen Operationen an Haut und Unterhaut.

Übrigens: Wer als Krankenhauspatient Wert auf eine möglichst komfortable Unterbringung und individuelle Betreuung legt, kann mit vielen Kliniken Wahlleistungen wie Einzel- statt Mehrbettzimmer und/oder die Behandlung durch den Chefarzt vereinbaren.

Gesetzlich Krankenversicherte müssen jedoch die Mehrkosten für solche Wahlleistungen selbst bezahlen, da die gesetzliche Krankenkasse dies in der Regel nicht übernimmt. Mit einer privaten Krankenhaus-Zusatzversicherung lassen sich jedoch auch solche Kosten mit absichern.

Weitere News zum Thema

  • Ohne Lebensgefahr auf die Eisfläche

    [] Die Faszination eines zugefrorenen Gewässers ist für viele hoch, denn dann ist vieles möglich, von Wintersportaktivitäten unterschiedlichster Art bis hin zu einem einfachen Spaziergang auf der Eisfläche. Doch wer sich auf das Eis wagt, sollte wissen, wann es wirklich dick genug ist, dass es einen oder mehrere Personen trägt, aber auch was zu tun ist, wenn man selbst oder ein anderer einbricht. mehr

  • Mit heiler Haut durch den Winter

    [] Mit einer trockenen, spröden, geröteten Haut – oftmals verbunden mit Juckreiz, einem Spannungsgefühl und Schuppenbildung – haben in dieser Jahreszeit viele zu kämpfen. Mit der richtigen Pflege und dem richtigen Schutz lässt sich dies vermeiden. mehr

  • Hausapotheke kontrollieren und auffüllen

    [] Ein erstes leichtes Kratzen im Hals, tränende Augen oder ein plötzlich auftretender Schnupfen lassen sich dann schnell und effektiv bekämpfen, wenn man entsprechende Medikamente im Haus hat. Natürlich dürfen die Medikamente nicht überaltert sein, denn abgelaufene Arznei wirkt unter Umständen nur bedingt oder gar nicht mehr. Oder sie kann sogar gesundheitsschädlich sein. Grund genug, insbesondere vor der Erkältungssaison die Hausapotheke zu inspizieren. mehr

  • Rund um die gesetzliche Krankenversicherung

    [] Dass die gesetzliche Krankenversicherung keine Rundumabsicherung im Krankheitsfall ist und diverse Therapien, Präventionsmaßnahmen sowie Arznei-, Hilfs- oder Heilmittel nicht oder nur anteilig zahlt, ist vielen bekannt. Doch was im Detail übernommen wird und was nicht, wissen viele nicht. mehr

  • Wenn ein Ehrenamtlicher verunfallt

    [] Ohne das Engagement der Millionen Ehrenamtlichen in Deutschland würde vieles nicht funktionieren. In sozialen, kirchlichen, kulturellen oder politischen Bereichen, beim Sport und oder bei Rettungsdiensten sowie auf dem Gebiet des Tier-, Umwelt- oder Kinderschutzes würde ohne Ehrenamtliche vieles nicht möglich sein, was heute selbstverständlich ist. Dennoch ist der gesetzliche Versicherungsschutz in der Regel nicht ausreichend, um alle möglichen finanziellen Folgen auszugleichen, wenn einem Ehrenamtlichen während seiner Tätigkeit etwas passiert. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.