Gesundheitsvorsorge: Wie Sie Ihren Anspruch auf eine Kur durchsetzen

Gesundheitsvorsorge: Wie Sie Ihren Anspruch auf eine Kur durchsetzen

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Jeder weiß, dass er nach einer schweren Operation Anspruch auf eine Anschlussheilbehandlung hat. Doch auch zur Gesundheitsvorsorge und Krankheitsprävention kann man eine medizinische Rehabilitation (früher Kur genannt) von der Kranken- oder Rentenkasse bezahlt bekommen.

Informieren Sie sich, vor allem, wenn Sie über 50 und körperlich stark belastet sind, regelmäßig bei Ihrem Arzt und bei Ihrem Kranken- und Rentenversicherer nach den Möglichkeiten, eine vorbeugende Reha zu machen.

Im Falle besonderer Dauerbelastungen bei der Arbeit, in der Familie oder durch die Pflege von Angehörigen, steht jedem, der sich bereits gesundheitlich angegriffen fühlt eine psychosomatische Kur zu. Warnzeichen für gesundheitliche Probleme können Stress, Unruhe, Schlafstörungen und hoher Blutdruck sein.

Tipp
Lassen Sie sich von einem Ablehnungsbescheid nicht gleich abschrecken. Fast zwei Drittel aller Reha-Anträge wird zunächst abgelehnt. Legen Sie Widerspruch gegen die Ablehnung ein und reichen Sie eine Empfehlung Ihres Arztes ein. Etwa die Hälfte der Widersprüche kommt durch. Wird der Widerspruch dagegen abgelehnt, können Sie nach einigen Monaten einen neuen Antrag stellen.

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