Gesundheitsausgaben erreichen neue Dimension

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(verpd) Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) stiegen die Ausgaben für die Gesundheit in 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent beziehungsweise um 6,9 Milliarden Euro an. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf 300,4 Milliarden Euro.

Den größten Teil davon trugen die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen. Doch über 40,6 Milliarden Euro zahlten Privatpersonen und private Organisationen aus der eigenen Tasche. Wie man mit einer privaten Vorsorge das eigene Kostenrisiko reduzieren kann.

Die Gesundheitsausgaben in 2012 betrugen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 300,4 Milliarden Euro, das waren 2,3 Prozent mehr als noch in 2011. Mehr als jeder neunte Euro, der in Deutschland mit Gütern und Dienstleistungen erwirtschaftet wurde, also 11,3 Prozent des gesamten Bruttoinlandsproduktes, wird für die Gesundheit ausgegeben. Je Bundesbürger fielen somit rein rechnerisch gut 3.740 € an Kosten an.

Insgesamt 200,4 Milliarden Euro, das sind mehr als 66,7 Prozent der Gesamtausgaben, wurden von der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung getragen. Private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck zahlten mit 40,6 Milliarden Euro rund 13,5 Prozent der Kosten. Das ist im Vergleich zu 2011 eine Steigerung von 1,6 Prozent. Sie trugen somit nach der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung anteilig die meisten Kosten.

Ambulanter Bereich ist der teuerste

147 Milliarden Euro, und damit fast die Hälfte der Ausgaben, entfielen auf Güter und Dienstleistungen in ambulanten Einrichtungen wie Apotheken, Arztpraxen und ambulanten Pflegediensten. Hier betrug die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr 2,1 Prozent.

37 Prozent der Gesamtausgaben fielen in stationären und teilstationären Einrichtungen an. Hier wurden mit insgesamt 110,3 Milliarden 2,60 € Prozent mehr aufgewendet als im Jahr 2011. Für Leistungen in Krankenhäusern betrugen die Kosten 78,8 Milliarden Euro (plus 2,5 Prozent), in (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen 22,8 Milliarden Euro (plus 2,5 Prozent) und in Vorsorge- und Rehabilitations-Einrichtungen 8,7 Milliarden Euro (plus 4,0 Prozent).

Den stärksten Anstieg verzeichneten die ambulanten Pflegeeinrichtungen mit 6,9 Prozent beziehungsweise einem Plus von 0,7 Milliarden Euro auf insgesamt 11,3 Milliarden Euro Kosten. Ebenfalls hoch war die Zunahme der Ausgaben im Bereich der sonstigen medizinischen Berufe wie zum Beispiel physio-, sprach- oder ergotherapeutischen Praxen mit 3,3 Prozent oder 0,3 Milliarden Euro auf insgesamt 9,9 Milliarden Euro.

Krankenschutz nach Wunsch

2012 zahlte jeder Bürger von den 3.740 € Gesundheitskosten, die er rein rechnerisch im Durchschnitt verursachte, bereits rund 505 € aus der eigenen Tasche. Hinzu kommen eventuelle Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung. Tendenz steigend. Es gibt jedoch Versicherungslösungen, die helfen, damit man unabhängig von den Leistungen und der Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenversicherung eine optimale Kranken- und Pflegebehandlung erhält, ohne das eigene Budget zu stark zu belasten.

Mit einer privaten Krankenzusatz-Versicherung lassen sich nämlich Gesundheitskosten, die normalerweise selbst getragen werden müssten, abfedern. Entsprechende Ergänzungspolicen gibt es unter anderem für Leistungen im Bereich Brillen, Heilpraktiker sowie Zahnarzt und Zahnersatz, aber auch für den Eigenanteil von verordneten Arznei-, Verbands- und Heilmitteln wie Massagen.

Bei stationären Behandlungen lassen sich Wunschleistungen wie Einzelzimmer-Unterbringung oder Chefarztbehandlung mit einer Zusatzabsicherung verwirklichen. Für eine finanzielle Absicherung im Falle einer Pflegebedürftigkeit empfiehlt sich eine private Pflegezusatz-Versicherung, die je nach Vertragsgestaltung seit Kurzem sogar mit staatlichen Zuschüssen gefördert wird.

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