Gesunde Haut trotz sinkender Temperaturen

 - 

(verpd) Bei Minusgraden drohen ohne passende Schutzmaßnahmen Hautschädigungen. Die Apothekerkammer Hamburg e.V. rät daher, insbesondere die unbekleideten Hautpartien wie Gesicht und/oder Hände mit fettreichen Cremes besonders zu schützen.

Während passende Winterkleidung mit Mütze, Schal und Handschuhen den gesamten Körper vor der Kälte schützt, ist gerade die Haut besonders hohen Gefahren ausgesetzt. Das gilt vor allem für die Hautpartien, die nicht von der Kleidung bedeckt sind.

Nach Angaben der Apothekerkammer Hamburg ziehen sich bei kalten Temperaturen die Blutgefäße der Haut zusammen, um möglichst wenig Wärme zu verlieren. Außerdem verändere sich der Stoffwechsel. „Bereits bei Temperaturen unter acht Grad Celsius produzieren die Talgdrüsen wenig Fett“, so Dr. Jörn Graue, Vorsitzender des Hamburger Apothekervereins e.V. Das Fett legt sich normalerweise als natürlicher Schutzfilm auf die Haut, um ein Austrocknen zu verhindern.

Hautschädigungen vorbeugen

„Nicht nur die Kälte allein macht der Haut zu schaffen. Der Wechsel zwischen den eisigen Temperaturen draußen und der warmen, meist zu trockenen Heizungsluft drinnen belastet die Haut zusätzlich“, so Rainer Töbing, ehemaliger Präsident der Apothekerkammer Hamburg. Wer nicht richtig und ausreichend pflegt, muss mit rissigen Händen, spröden Lippen und trockenen Gesichtspartien rechnen, erklärt Töbing weiter.

„Wer sich viel an freier Luft aufhält, sollte in der kalten Jahreszeit ein fettreiches Pflegeprodukt verwenden”, rät Töbing. Die enthaltenen Öle oder Wachse bilden dabei einen Schutzfilm und verhindern, dass die Haut zu stark austrocknet. Mit klassischen Feuchtigkeitscremes ist es bei klirrender Kälte in der Regel jedoch nicht getan. „Der hohe Wassergehalt dieser Produkte kann dazu führen, dass sie auf der Haut gefrieren und diese dadurch schädigen”, warnt Graue.

Tipps für Wintersportler

Skifahrern rät Töbing, spezielle Kälteschutzcremes zu nutzen, die die Haut vor Erfrierungen schützen. Auch sollte man auf einen effektiven Sonnenschutz achten, da die Intensität der UV-Strahlung mit der Höhe zunimmt. Darüber hinaus reflektieren Eis und Schnee die Sonne zusätzlich. Wichtig sei auch bei Cremes für Skifahrer ein hoher Fettgehalt. Die leichte Sonnenlotion aus dem letzten Sommer sei nur ein unzureichender Schutz.

Prinzipiell ist nicht jede Creme auch für jeden Hauttyp geeignet. „Menschen, die generell eine eher fettige Haut haben, können ein weniger reichhaltiges Produkt wählen“, so Graue weiter. Hingegen sollten Personen, die auch im Sommer unter trockener Haut leiden, auf einen hohen Fettanteil achten. Für Menschen mit empfindlicher Haut empfiehlt er Präparate, die keine Duft- und Konservierungsstoffe enthalten.

Weitere News zum Thema

  • Ohne Lebensgefahr auf die Eisfläche

    [] Die Faszination eines zugefrorenen Gewässers ist für viele hoch, denn dann ist vieles möglich, von Wintersportaktivitäten unterschiedlichster Art bis hin zu einem einfachen Spaziergang auf der Eisfläche. Doch wer sich auf das Eis wagt, sollte wissen, wann es wirklich dick genug ist, dass es einen oder mehrere Personen trägt, aber auch was zu tun ist, wenn man selbst oder ein anderer einbricht. mehr

  • Mit heiler Haut durch den Winter

    [] Mit einer trockenen, spröden, geröteten Haut – oftmals verbunden mit Juckreiz, einem Spannungsgefühl und Schuppenbildung – haben in dieser Jahreszeit viele zu kämpfen. Mit der richtigen Pflege und dem richtigen Schutz lässt sich dies vermeiden. mehr

  • Hausapotheke kontrollieren und auffüllen

    [] Ein erstes leichtes Kratzen im Hals, tränende Augen oder ein plötzlich auftretender Schnupfen lassen sich dann schnell und effektiv bekämpfen, wenn man entsprechende Medikamente im Haus hat. Natürlich dürfen die Medikamente nicht überaltert sein, denn abgelaufene Arznei wirkt unter Umständen nur bedingt oder gar nicht mehr. Oder sie kann sogar gesundheitsschädlich sein. Grund genug, insbesondere vor der Erkältungssaison die Hausapotheke zu inspizieren. mehr

  • Rund um die gesetzliche Krankenversicherung

    [] Dass die gesetzliche Krankenversicherung keine Rundumabsicherung im Krankheitsfall ist und diverse Therapien, Präventionsmaßnahmen sowie Arznei-, Hilfs- oder Heilmittel nicht oder nur anteilig zahlt, ist vielen bekannt. Doch was im Detail übernommen wird und was nicht, wissen viele nicht. mehr

  • Wenn ein Ehrenamtlicher verunfallt

    [] Ohne das Engagement der Millionen Ehrenamtlichen in Deutschland würde vieles nicht funktionieren. In sozialen, kirchlichen, kulturellen oder politischen Bereichen, beim Sport und oder bei Rettungsdiensten sowie auf dem Gebiet des Tier-, Umwelt- oder Kinderschutzes würde ohne Ehrenamtliche vieles nicht möglich sein, was heute selbstverständlich ist. Dennoch ist der gesetzliche Versicherungsschutz in der Regel nicht ausreichend, um alle möglichen finanziellen Folgen auszugleichen, wenn einem Ehrenamtlichen während seiner Tätigkeit etwas passiert. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.