Gegen Gesundheitsrisiken im Job

 - 

(verpd) Nur Arbeitgeber, die die Gefahrenpotenziale in ihrem Betrieb erkennen, können die meisten Gesundheitsrisiken für ihre Arbeitnehmer auch deutlich verringern oder sogar ganz ausschließen. Dazu gibt es diverse Hilfen.

Zahlreiche arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren, die es an einem Arbeitsplatz gibt, sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Um Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle zu verhindern, sollten daher in jedem Betrieb potenzielle Gefahrenquellen gezielt aufgespürt und beseitigt werden.

Hilfe dazu bietet die sogenannte Gefährdungsbeurteilung. Sie ist die Grundlage für passende Präventionsmaßnahmen sowie ein erfolgreiches Sicherheits- und Gesundheitsmanagement und muss von jedem Arbeitgeber gemäß Paragraf 5 ArbSchG (Arbeitsschutzgesetz) unabhängig von der Mitarbeiteranzahl regelmäßig erstellt werden.

Problemlos zur richtigen Prävention

Eine Gefährdungsbeurteilung kann entweder durch den Arbeitgeber selbst oder durch andere fachkundige Personen wie Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder Betriebsärzte durchgeführt werden. Die Verantwortung für die Durchführung und die Umsetzung der Ergebnisse verbleibt jedoch beim Arbeitgeber.

Auch kleine Betriebe können nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ohne viel Aufwand eine umfassende Gefährdungsbeurteilung erstellen. Informationen und Ratschläge, wie eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden kann, gibt es unter http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/einstieg/definition, einer Internetseite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), aber auch bei den zuständigen Berufsgenossenschaften (BG).

Beispielsweise stellt die BG für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hierzu eine Sieben-Schritte-Anleitung mit herunterladbaren Arbeitsblättern für die vorgeschriebene Dokumentation online zur Verfügung. Ebenfalls eine Anleitung zum Erstellen einer Gefährdungsbeurteilung gibt es zum Download von der BG Rohstoffe und chemische Industrie. Die BG der Bauwirtschaft bietet im Internet unter anderem Kurz-Handlungshilfen für die Gefährdungsbeurteilung in Kleinbetrieben an.

Weitere News zum Thema

  • Welche Apotheke auch an Sonn- und Feiertagen offen ist

    [] (verpd) Apotheken haben wie andere Geschäfte auch bestimmte Öffnungszeiten. Allerdings sind viele der rund 20.000 Apotheken in Deutschland im Wechsel auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen geöffnet, sodass in der Regel eine ortsnahe Notversorgung mit Medikamenten gewährleistet ist. Welche Apotheke in der Umgebung zur benötigten Zeit geöffnet hat, lässt sich unter anderem über das Telefon, mithilfe eines Smartphones oder über das Internet schnell ermitteln. mehr

  • Bald wird wieder an der Uhr gedreht

    [] (verpd) Ende Oktober wird hierzulande wieder von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Bei vielen stellt sich die innere Uhr jedoch nicht so schnell auf die geänderte Uhrzeit um, was zu gesundheitlichen Beschwerden führen kann. Diese Probleme lassen sich jedoch mit den richtigen Maßnahmen abmildern. mehr

  • Die nächste Grippewelle kommt

    [] (verpd) Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist jedes Jahr auch in Deutschland mit einer Grippewelle zu rechnen. Sie tritt häufig in der kalten Jahreszeit auf. Wer rechtzeitig vorsorgt und bestimmte Verhaltensmaßnahmen beachtet, hat gute Aussichten, von einer Grippe verschont zu bleiben. mehr

  • Wechsel in private Krankenversicherung wird 2018 schwerer

    [] (verpd) Im kommenden Jahr steigt nach einem jüngsten Beschluss des Bundeskabinetts die sogenannte Versicherungspflicht-Grenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Damit wird für Arbeitnehmer der Wechsel zur privaten Krankenversicherung weiter erschwert und ist ab Januar 2018 erst ab einem monatlichen Einkommen von über 4.950 Euro möglich. mehr

  • Rauchen aufhören, Lebenszeit gewinnen

    [] (verpd) In Deutschland ist laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die Zahl der Raucher seit rund 30 Jahren leicht rücklaufig, dennoch rauchen immer noch über 16 Millionen Erwachsene regelmäßig. Dabei verringert sich die Lebenserwartung eines Rauchers drastisch. Selbst wer weniger als zehn Zigaretten pro Tag konsumiert, lebt statistisch im Schnitt fünf Jahre kürzer im Vergleich zu einem Nichtraucher. Es lohnt sich also, mit dem Rauchen aufzuhören, zumal dieses Laster ein kleines Vermögen kostet. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.