Eine Stunde geschenkt

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(verpd) In wenigen Tagen ist in Deutschland wieder die Winterzeit angesagt. Vielen Bürgern bereitet die Zeitumstellung jedoch Probleme, weil sich die innere Uhr nicht sofort auf den neuen Zeitrhythmus einstellt.

Jedes Jahr wird am letzten Oktobersonntag von der Sommer- auf die Winterzeit umgestellt. In diesem Jahr ist das der 26. Oktober. Für die Umstellung wird die Uhr um drei Uhr morgens auf zwei Uhr zurückgestellt.

Doch obwohl man eine Stunde „geschenkt“ bekommt, haben viele Bürger nach Angaben von Gesundheitsexperten mit der Umstellung der inneren Uhr ein Problem. Unter anderem äußert sich das mit auftretenden Beschwerden wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, depressiven Verstimmungen, Appetitlosigkeit und Verdauungsproblemen.

Gute Vorbereitung verhindert Beschwerden

Um dies zu umgehen, raten Mediziner dazu, sich auf die kommende Zeitumstellung einzustellen und für einen sanften Übergang schon einige Zeit zuvor jeden Tag ein wenig später die Mahlzeiten einzunehmen und schlafen zu gehen. Direkt nach der Zeitumstellung können nach Expertenmeinung auch leichte Speisen zum Abendbrot und der Verzicht auf Aufputschgetränke wie beispielsweise Cola oder Kaffee vor dem Zubettgehen helfen, um Störungen des Wohlbefindens zu vermeiden.

Bei Einschlafproblemen könnten Kräutertees mit Johanniskraut oder Baldrian hilfreich sein. Mediziner empfehlen oftmals auch autogenes Training als Hilfe zur Selbsthilfe. Im Gegensatz dazu sollten Schlafmittel nicht ohne vorherige Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Ein kurzer Spaziergang zur Erfrischung kann nach Angaben von Gesundheitsexperten für alle, die nach der Zeitumstellung mit Müdigkeit zu kämpfen haben, wahre Wunder wirken. Und wer sich morgens die geschenkte Stunde lang im Bett herumwälzt, sollte stattdessen mit einem Morgenlauf den eigenen Stoffwechsel in Schwung bringen.

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