Die richtige Brille am Computer

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(verpd) Die Augen müssen bei Arbeiten am Computer Höchstleistungen vollbringen. Sie müssen sich immer wieder auf einen anderen Blickwinkel einstellen. Beispielsweise vom Monitor zur Tastatur, zu Kollegen und zurück zu den Unterlagen auf dem Schreibtisch. Das bleibt oft nicht ohne gesundheitliche Folgen.

Gerade Personen mit Sehschwäche sind davon besonders betroffen. Mit einer passenden Sehhilfe lässt sich das nach Expertenaussagen verhindern.

Nach Angaben des Kuratoriums Gutes Sehen e.V. (KGS) klagen rund 80 Prozent der Personen, die täglich mehr als drei Stunden vor einem Bildschirm arbeiten, über Beschwerden wie verschwommene Sicht, schwankende Sehleistung und brennende Augen. Aber auch Müdigkeit, Verspannungen, Rücken- und Kopfschmerzen können durch eine fehlende oder unzureichend angepasste Sehhilfe verursacht werden, so die Gesundheitsexperten des KGS.

Recht auf Augenuntersuchungen

Da auch der Gesetzgeber weiß, dass sich bei vielen Beschäftigten, die täglich am Bildschirm arbeiten, mit der Zeit die Sehkraft aufgrund der Schwerstarbeit, die die Augen ständig leisten müssen, verschlechtert, gibt es entsprechend rechtliche Präventionsmaßnahmen.

Grundsätzlich haben Bildschirmarbeitskräfte nämlich einen gesetzlichen Anspruch auf regelmäßige Augenuntersuchungen, die der Arbeitgeber nach der Bildschirmarbeitsplatz-Verordnung anbieten beziehungsweise bezahlen muss. Beschäftigte unter 40 Jahren sollten mindestens alle fünf Jahre und über 40-Jährige alle drei Jahre eine Augenuntersuchung vornehmen lassen.

Spezielle Bildschirmarbeitsplatz-Brillen

In der Regel liegt der Sehabstand zwischen Augen und Bildschirm zwischen 40 und 100 Zentimetern. Wie Studien von Arbeitsmedizinern belegen, sieht jedoch nur ein Drittel aller Arbeitnehmer in der Bildschirmdistanz mit beiden Augen exakt. Bei allen anderen liegt eine leichte bis erhebliche Störung vor. Personen mit einer entsprechenden Sehschwäche, die täglich vor dem Monitor sitzen, benötigen eine für diese Anforderung entsprechend konzipierte Sehhilfe, da normale Lesebrillen sowie Gleitsichtbrillen laut KGS den Mittelbereich nur in einem schmalen Teil korrigieren.

Spezielle Bildschirmarbeitsplatz-Brillen beseitigen Probleme hingegen auch in der Kurz- und Mitteldistanz. Damit wird nicht nur ein perfektes Sehen gewährleistet, sondern auch eine entspannte Kopf- und Körperhaltung unterstützt. Für die Büroarbeit empfehlen sich zudem Brillengläser mit einer Entspiegelungsschicht, damit die Tageslicht- und Deckenbeleuchtung nicht stört. Mehr Informationen zum Thema „Sehhilfen am Bildschirmarbeitsplatz“ gibt es im online herunterladbaren gleichnamigen Flyer und in einer ausführlicheren Broschüre der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft.

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