Die Hauptursachen für eine stationäre Behandlung

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(verpd) Die drei häufigsten Ursachen, die zu einem Klinikaufenthalt in Deutschland führen, waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verletzungen und Vergiftungen sowie Krankheiten des Verdauungssystems.

Zwar besteht für jeden zu jeder Zeit das Risiko, durch Unfall oder Krankheit eine stationäre Behandlung zu benötigen, doch wer richtig vorsorgt, kann auch ohne finanzielle Mehrbelastung für einen möglichst angenehmen Spitalsaufenthalt sorgen.

In Deutschland wurden nach aktuellen Angaben des Deutschen Statistischen Bundesamts (Destatis) im vorletzten Jahr mehr als 19,2 Millionen stationäre Klinikaufenthalte gezählt. Im Durchschnitt blieben die betroffenen Patienten rund 7,6 Tage im Krankenhaus. Rund 546.000 Patienten waren kürzer als einen Tag im Krankenhaus.

Zu den häufigsten Hauptdiagnosen, die 2013 eine stationäre Unterbringung erforderlich machten, gehörten mit über 2,82 Millionen Fällen Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems. Knapp 1,92 Millionen Klinikaufenthalte wurden durch Verletzungen und Vergiftungen und rund 1,90 Millionen Fälle durch Krankheiten am Verdauungssystem verursacht.

Die häufigsten Diagnosen

Weitere Gründe, warum Patienten einen Krankenhausaufenthalt benötigten, waren in 1,82 Millionen Fällen krankhafte Neubildungen, wie bösartige Tumore, in 1,75 Millionen Fällen Muskel-Skelett-Erkrankungen sowie in 1,26 Millionen Fällen Krankheiten des Atmungssystems.

Die siebthäufigste Diagnose, die einen stationären Klinikaufenthalt notwendig machte, waren psychische Störungen und Verhaltensstörungen mit 1,22 Millionen Fällen. Danach folgten Erkrankungen an Niere, Blase und Genitalorganen (1,02 Millionen Fälle) sowie Schwangerschaften und Geburten (947.000 Fälle).

Detaillierte Ursachen

Bei den detaillierten Einzeldiagnosen waren Geburten mit über 483.000 Neugeborenen der häufigste Grund für einen stationären Klinikaufenthalt.

Danach waren psychische Störungen und Verhaltensstörungen durch Alkohol mit 338.000 Fällen, Herzinsuffizienz mit rund 396.000 Fällen, Herz-Vorhofflimmern und -Vorhofflattern mit über 281.000 Fällen und Gehirnverletzungen mit mehr als 257.000 Fällen die Ursache für eine stationäre Behandlung.

So wird man als Privatpatient behandelt

Patienten, die Wert auf eine möglichst komfortable Unterbringung und individuelle Betreuung legen, haben in vielen Krankenhäusern die Möglichkeit diverse Wahlleistungen in Anspruch zu nehmen. Angeboten werden unter anderem Einzel- statt Mehrbettzimmer sowie die Behandlung durch den Chefarzt.

Allerdings übernimmt die gesetzliche Krankenkasse derartige Wahlleistungen in der Regel nicht. Gesetzlich Krankenversicherte, die eine Krankenhaus-Zusatzversicherung haben, können jedoch ohne Kostenrisiko in den Genuss der genannten Wahlleistungen kommen. Auch für den ambulanten Bereich bietet die Versicherungswirtschaft Krankenzusatz-Versicherungen an, die bestmögliche ambulante oder zahnärztliche Behandlungen ohne oder mit nur geringen Zusatzkosten ermöglichen.

Geldwerte Tipps zum Wechsel des Krankenversicherers lesen Sie in unserem Dossier Wechsel zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung .

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