Die häufigsten Todesursachen

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(verpd) Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren auch 2013 wie in den vorangegangenen Jahren die mit Abstand häufigste Todesursache in Deutschland, gefolgt von Krebsleiden.

Deutlich zugenommen haben die Todesfälle durch psychische Störungen und Verhaltensstörungen. Insgesamt gab es nach der aktuellen Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts (Destatis) einen deutlichen Anstieg der Todesfallzahl zu verzeichnen.

Die Anzahl der Todesfälle in Deutschland ist im vorletzten Jahr zum zweiten Mal in Folge deutlich angestiegen. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes gab es 2013 ein Plus von 2,8 Prozent auf 893.825 Todesfälle, was einen neuen Höchststand in diesem Jahrtausend darstellt. Bereits in 2012 Jahr hatte es eine Steigerungsrate von über zwei Prozent gegeben. Bis auf ein leichtes Minus im Jahr 2011 war seit 2007 immer ein Zuwachs zu verzeichnen.

Im Vergleich zum Tiefststand in diesem Jahrtausend (2004) hat die Zahl der Todesfälle sogar um 9,2 Prozent zugenommen. Gründe für diese Entwicklung sind dem Destatis-Zahlenmaterial nicht zu entnehmen. Allerdings bewegen sich die Anteile der verstorbenen Männer und Frauen immer weiter aufeinander zu. Der Männeranteil ist in den vergangenen beiden Jahren von 47,8 auf 48,1 Prozent gestiegen, während der Frauenanteil im Gegenzug auf 51,9 Prozent gesunken ist.

Häufigste Todesursache: Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wie in den Vorjahren wurden 2013 die meisten Todesfälle durch Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems verursacht (über 354.000 Todesfälle). Der Anteil sank allerdings unter die 40-Prozent-Marke und lag für das vergangene Jahr bei 39,7(2012: 40,2) Prozent. Der Frauenanteil bei dieser Todesursache beträgt knapp 57 Prozent.

Laut Destatis führten diese Erkrankungen vor allem bei älteren Menschen zum Tod: 92 Prozent der an einer Herz-Kreislauf-Krankheit Verstorbenen gehörten der Altersgruppe 65 Jahre und älter an.

Krebsleiden sind zweithäufigste Todesursache

Auf Platz zwei der Rangliste der häufigsten Todesursachen lagen auch 2013 Krebserkrankungen (rund 231.000 Todesfälle, 25,0 Prozent Anteil). Im Jahr zuvor waren es noch 25,5 Prozent. Männer waren hier mit 57 Prozent häufiger betroffen als Frauen.

Wie Destatis weiter mitteilte, waren diesbezüglich bösartige Neubildungen bei Verdauungs- und Atmungsorganen die am häufigsten diagnostizierten Krebsarten bei Männern. Bei den Frauen waren es ebenfalls die bösartigen Neubildungen bei Verdauungsorganen. Die häufigste Einzeldiagnose entfällt beim weiblichen Geschlecht allerdings weiterhin auf Brustkrebs.

Immer mehr Todesfälle durch psychische Störungen

Mit großem Anstand dahinter folgen als dritthäufigste Todesursache Krankheiten des Atmungssystems. Deren Zahl nahm kräftig (plus 5.000 Todesfälle auf knapp 65.000 Todesfälle) und deren Anteil leicht zu (plus 0,3 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent), wie aus dem Datenmaterial weiter hervorgeht.

Auf Rang vier der Todesursachen liegen mit leicht über 40.000 Fällen Krankheiten des Verdauungssystems, gefolgt von psychischen Störungen und Verhaltensstörungen. Letztere haben um rund ein Sechstel zugenommen – und in vier von fünf Fällen war eine Demenz die Todesursache. Mit 60,6 Prozent waren Frauen von psychischen Störungen und Verhaltensstörungen deutlich häufiger betroffen als Männer.

Finanzielle Absicherung der Angehörigen

Wer sichergehen möchte, dass im Todesfall die Angehörigen wie Ehepartner oder Kinder zumindest finanziell ausreichend versorgt sind, sollte frühzeitig eine entsprechende Vorsorge treffen. Wie bei der Altersvorsorge gilt auch hier, je früher man mit einer entsprechenden Absicherung beginnt, desto niedriger sind die Prämien.

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