Damit die Zeitumstellung nicht das Wohlbefinden beeinträchtigt

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(verpd) Morgen werden in Deutschland wieder die Uhren von Winter- auf Sommerzeit umgestellt.

Nicht bei jedem geht diese Zeitumstellung spurlos vorüber. Doch es gibt bestimmte Maßnahmen, damit sich die innere Uhr besser auf den neuen Zeitrhythmus einstellen kann.

Wie jedes Jahr wird auch heuer am letzten Sonntag im März – in diesem Jahr ist dies der 29. März – in Deutschland von der Winter- auf die Sommerzeit umgestellt. Konkret wird die Uhrzeit in der Nacht vom Samstag, den 28. März, auf Sonntag, den 29. März, von zwei Uhr morgens auf drei Uhr vorgestellt.

Viele Bürger bekommen durch die Zeitumstellung jedoch gesundheitliche Probleme. Nach Angaben von Gesundheitsexperten leiden viele aufgrund der Zeitumstellung an Schlafstörungen, Müdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, depressiven Verstimmungen, Appetitlosigkeit und Verdauungsproblemen. Eine Langzeituntersuchung der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit untermauert dies. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass in den ersten drei Tagen nach einer Zeitumstellung 25 Prozent mehr Patienten mit Herzbeschwerden stationär behandelt werden müssen als im Jahresdurchschnitt.

Damit die Umstellung nicht zum Gesundheitsproblem wird

Damit der Wechsel von Winter- auf Sommerzeit möglichst ohne Gesundheitsprobleme erfolgt, raten Gesundheitsexperten, sich schon einige Zeit vorher auf die kommende Zeitumstellung einzustellen. Sinnvoll ist es beispielsweise bereits einige Tage zuvor etwas früher als gewohnt die Mahlzeiten einzunehmen und auch früher schlafen zu gehen. Hilfreich kann es zudem sein, wenn man einige Tage vor der Zeitumstellung vor dem Zubettgehen auf helles Licht beispielsweise beim Fernsehschauen verzichtet und das Schlafzimmer abdunkelt.

An den ersten Tagen nach der Zeitumstellung sollten zum Abendessen leichte Speisen bevorzugt werden und bereits ab Nachmittag auf Alkohol sowie Aufputschgetränke wie Kaffee, Cola oder schwarzer bzw. grüner Tee verzichtet werden.

Treten dennoch Einschlafprobleme auf, können alternative Einschlafhilfen wie Kräutertees mit Johanniskraut, Baldrian, Melisse, Passionsblumenkraut oder Hopfen helfen. Zu medizinischen Schlafmitteln sollte man nicht ohne vorherige Rücksprache mit dem Arzt greifen. Wer nach der Zeitumstellung mit Müdigkeit zu kämpfen hat, dem helfen nach Angaben von Gesundheitsexperten kurze Morgenspaziergänge bei Tageslicht, regelmäßig Sport und ein lichtdurchfluteter Arbeits- und Wohnraum, um die innere Uhr umzustellen.

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