Bei ausführlicher Aufklärung sind Wahlleistungen im Krankenhaus zu bezahlen

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Damit gab das Gericht einem Chefarzt Recht, der von einem Herzinfarkt-Patienten fast 5.800 Euro Honorar gefordert hatte. Die Vereinbarung über die Wahlleistungen das sind Sonderleistungen, die über die medizinisch notwendige Behandlung hinausgehen habe den Anforderungen genügt, die der Bundesgerichtshof bereits in früheren Urteilen formuliert habe.

Nach den Worten des Karlsruher Gerichts müssen Patienten unter anderem schriftlich darauf hingewiesen werden, dass Wahlleistungen sehr teuer werden können und die medizinisch notwendige Behandlung auch ohne sie gewährleistet ist. Der Inhalt der Leistungen wie auch die Ermittlung der Preise für ärztliche Leistungen müssen kurz erläutert werden. Ist das der Fall, muss der Patient die entstandenen Kosten auch tragen.

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