Basistarif: Privatversicherte können nur noch bis 30.6. wechseln

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Bei Bestandskunden in der privaten Krankenversicherung kann der Wechsel von einem Volltarif in den Basistarif eines anderen Versicherers nur noch bis Monatsende erfolgen, wenn sie ihre Altersrückstellungen mitnehmen möchten.

Ab 1.7.2009 können lediglich ältere Versicherte ab 55 Jahre sowie Rentner oder Pensionäre noch innerhalb ihres Versicherungsunternehmens unter Mitnahme von Alterungsrückstellungen in den Basistarif wechseln. Gleiches gilt für Versicherte, die nachweislich die Versicherungsprämie nicht mehr aufbringen können.

Der neue Basistarif ist für einige Privatversicherte weitaus besser, als allgemein bekannt. Er bietet teilweise einen breiteren Versicherungsschutz als viele private Krankenvollversicherungen und ist für viele Ältere oft eine günstigere Lösung.

Der Basistarif kann wegen der Beitragsbegrenzung auf den Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenkassen vor allem für Ältere eine kostengünstige Alternative zum Normaltarif sein, z. B. auch für Ehepaare, die bei geringem Einkommen nicht zweimal 100 Prozent, sondern insgesamt nur 150 Prozent zu zahlen haben.

Bei einem Wechsel in den Basistarif lassen sich viele Lücken schließen, die Privatversicherte in ihren "Vollkostentarifen" vorfinden. Ob es sich um umfassendere Hilfsmittel, Kuren, Reha-Leistungen, Suchtkrankheiten, gemischte Krankenanstalten oder mehr als 30 psychotherapeutische Behandlungen pro Jahr handelt.

Diese Leistungen gibt es alle im Basistarif, während in den Normaltarifen zwar die eine oder andere dieser Leistungen abgedeckt ist, aber kaum alle auf einmal. Mutter-Kind-Kuren, Haushaltshilfe oder Mutterschaftsgeld kennt die private Krankenversicherung (PKV) so gut wie gar nicht. Diese Leistungen müssten zusätzlich versichert werden.

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