Änderung der BBhV: Beitrag sparen bei der privaten Krankenversicherung

 - 

Der Zuschuss zur Krankenversicherung mindert nicht mehr die Beihilfe.

Aufgrund der 5. Änderung der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) zum 26.7.2014 wird der Krankenversicherungszuschuss der gesetzlichen Rentenversicherung zu den Beiträgen der privaten Krankenversicherung (PKV) ab 41,00 € nicht mehr auf die Beihilfe angerechnet und beeinflusst daher nicht mehr den Beihilfebemessungssatz (BMS).

Bisher galt die Regelung, dass sich bei einem Beitragszuschuss für eine PKV von mindestens 41,00 € z.B. von der Deutschen Rentenversicherung der BMS um 20 % ermäßigt. Dies führte dazu, dass viele Berechtigte auf diesen Zuschuss ganz oder teilweise verzichtet haben.

Wenn Sie Ihren Krankenversicherungszuschuss auf nicht mehr als 40,99 € begrenzt haben, können Sie diese Begrenzung jetzt durch ein formloses Schreiben an die Rentenversicherung wieder aufheben lassen. Für Versicherte, die keine Begrenzung veranlasst haben und einen Zuschlag von mehr als 40,99 € erhalten, erhöht sich der Beihilfebemessungssatz von 50 % auf 70 %. Hier lohnt sich eine entsprechende Anpassung der privaten Krankenversicherung, denn das bringt Ihnen eine wesentliche Beitragsersparnis. Im Schreiben an Ihre PKV reicht der Satz: Im Hinblick auf die 5. Änderung der BBhV möchte ich Sie darum bitten, die bei Ihnen für mich eingetragene Begrenzung des Krankenversicherungsbeitragszuschusses auf nicht mehr als 40,99 € aufzuheben und mir in Zukunft den vollen Zuschuss zu gewähren.

Weitere Informationen zu diesem Themenbereich lesen Sie in folgenden beiden Geldtipps-Dossiers:

Weitere News zum Thema

  • Ohne Lebensgefahr auf die Eisfläche

    [] Die Faszination eines zugefrorenen Gewässers ist für viele hoch, denn dann ist vieles möglich, von Wintersportaktivitäten unterschiedlichster Art bis hin zu einem einfachen Spaziergang auf der Eisfläche. Doch wer sich auf das Eis wagt, sollte wissen, wann es wirklich dick genug ist, dass es einen oder mehrere Personen trägt, aber auch was zu tun ist, wenn man selbst oder ein anderer einbricht. mehr

  • Mit heiler Haut durch den Winter

    [] Mit einer trockenen, spröden, geröteten Haut – oftmals verbunden mit Juckreiz, einem Spannungsgefühl und Schuppenbildung – haben in dieser Jahreszeit viele zu kämpfen. Mit der richtigen Pflege und dem richtigen Schutz lässt sich dies vermeiden. mehr

  • Hausapotheke kontrollieren und auffüllen

    [] Ein erstes leichtes Kratzen im Hals, tränende Augen oder ein plötzlich auftretender Schnupfen lassen sich dann schnell und effektiv bekämpfen, wenn man entsprechende Medikamente im Haus hat. Natürlich dürfen die Medikamente nicht überaltert sein, denn abgelaufene Arznei wirkt unter Umständen nur bedingt oder gar nicht mehr. Oder sie kann sogar gesundheitsschädlich sein. Grund genug, insbesondere vor der Erkältungssaison die Hausapotheke zu inspizieren. mehr

  • Rund um die gesetzliche Krankenversicherung

    [] Dass die gesetzliche Krankenversicherung keine Rundumabsicherung im Krankheitsfall ist und diverse Therapien, Präventionsmaßnahmen sowie Arznei-, Hilfs- oder Heilmittel nicht oder nur anteilig zahlt, ist vielen bekannt. Doch was im Detail übernommen wird und was nicht, wissen viele nicht. mehr

  • Wenn ein Ehrenamtlicher verunfallt

    [] Ohne das Engagement der Millionen Ehrenamtlichen in Deutschland würde vieles nicht funktionieren. In sozialen, kirchlichen, kulturellen oder politischen Bereichen, beim Sport und oder bei Rettungsdiensten sowie auf dem Gebiet des Tier-, Umwelt- oder Kinderschutzes würde ohne Ehrenamtliche vieles nicht möglich sein, was heute selbstverständlich ist. Dennoch ist der gesetzliche Versicherungsschutz in der Regel nicht ausreichend, um alle möglichen finanziellen Folgen auszugleichen, wenn einem Ehrenamtlichen während seiner Tätigkeit etwas passiert. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.