Ab 1.7. sinkt der Beitragssatz zur Krankenkasse

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Seit Jahresbeginn gilt für alle gesetzlich Krankenversicherten ein einheitlicher Beitragssatz in allen Kassen. Wegen der Krise wird dieser Beitragssatz durch das zweite Konjunkturpaket zum 1.7.2009 von 15,5 auf 14,9 Prozent des Bruttogehalts verringert.

Der Start des Gesundheitsfonds zum 1.1.2009 hat zahlreiche Veränderungen für Krankenkassen, Ärzte und Versicherte mit sich gebracht. U. a. gilt seitdem für alle gesetzlich Versicherten ein Einheitsbeitragssatz. Dennoch kann sich unter Umständen ein Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse lohnen. Denn Kassen mit überdurchschnittlich vielen chronisch Kranken könnten vom Gesundheitsfonds profitieren.

Darauf deutet auch die unterschiedliche Reaktion der gesetzlichen Krankenversicherer auf die Einführung des Gesundheitsfonds hin. Mehrere gesetzliche Krankenkassen haben wegen zu geringer Mittelzuweisungen aus dem neuen Gesundheitsfonds geklagt. Die klagenden Kassen fühlen sich durch den neuen morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) benachteiligt. Möglicherweise sind sie demnächst gezwungen, einen Zusatzbeitrag zu erheben, weil sie mit den Mitteln, die ihnen aus dem Gesundheitsfonds zugewiesen werden, nicht auskommen.

Tipp
Das könnte für den einen oder anderen Versicherten ein Grund sein, die Kasse zu wechseln, etwa zu den "Gewinnern" der Reform: z. B. den AOKs, bei denen viele Versicherte mit hohen Gesundheitsrisiken versichert sind. Solche Kassen erhalten höhere Leistungen aus dem Fonds.




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