Unterschiedliches Unfallrisiko je Altersgruppe

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(verpd) Laut der aktuellen Unfallstatistik von Destatis ist die Zahl der Verkehrsunfälle in 2014 leicht auf rund 2,4 Millionen gesunken. Die Zahl der Verkehrstoten stieg auf 3.377 Personen an, blieb aber dennoch auf dem zweitniedrigsten Stand seit 1950. Zudem zeigt die aktuelle Statistik, in welchem Alter die meisten Verkehrsteilnehmer bei einem Unfall ums Leben kommen.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat eine aktuelle Statistik mit Daten zu Straßenverkehrsunfällen und Unfallopfern in 2014 vorgelegt. Die Zahl der von der Polizei im vergangenen Jahr registrierten Verkehrsunfälle ist leicht um 0,3 Prozent auf rund 2,4 Millionen gesunken. Dem steht allerdings eine Zunahme bei der Zahl der Verletzten und Verkehrstoten gegenüber.

Die Zahl der Verkehrstoten stieg zwar gegenüber dem Vorjahr um 38 auf 3.377 Personen an. Dies war aber dennoch das zweitbeste Ergebnis seit dem Jahr 1950. Die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Personen erhöhte sich im Vergleichszeitraum um 4,1 Prozent auf rund 389.000 Personen.

Vor allem junge Erwachsene sind im Straßenverkehr gefährdet

Insgesamt verunglückten umgerechnet auf eine Million Einwohner in Deutschland 42 Menschen tödlich. Besonders stark gefährdet im Straßenverkehr sind junge Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren. In dieser Altersgruppe verunglückten letztes Jahr 496 Personen tödlich. In 2013 waren es 493 Personen, 2008 allerdings noch 887 Unfallopfer. In 2014 sind somit je eine Million Menschen dieser Altersgruppe 79 Personen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, das ist fast das Doppelte im Vergleich zur Gesamtbevölkerung.

Nach den jungen Erwachsenen haben ältere Menschen ab 65 Jahre das zweithöchste Risiko. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten älteren Menschen sank zwar um 1,2 Prozent von 999 in 2013 auf 987 Personen. Umgerechnet auf eine Million Menschen dieser Altersgruppe ergibt sich jedoch ein Wert von 59. Das Risiko eines tödlichen Verkehrsunfalls blieb bei Kindern unter 15 Jahren mit sieben je eine Million Kinder dieser Altersgruppe zwar weiter gering. Die Gesamtzahl der Todesfälle der unter 15-Jährigen nahm allerdings deutlich um 13 auf 71 tödlich Verunfallte zu.

Finanzieller Schutz

Die private Versicherungswirtschaft bietet für nahezu alle Altersgruppen individuell passende Lösungen an, um sich vor den finanziellen Folgen eines Unfalles abzusichern. Eine private Unfallversicherung gewährt in der Regel weltweit und rund um die Uhr Versicherungsschutz. Zudem können hier neben einer Kapital- und/oder Rentenzahlung im Invaliditätsfall auch ein Krankenhaustagegeld, die Übernahme von Bergungskosten und eine Todesfallsumme individuell vereinbart werden.

Für denjenigen, der bei Unfall, aber auch bei Krankheit finanziell abgesichert sein möchte, empfiehlt sich eine Berufs- und/oder Erwerbsunfähigkeits-Versicherung. Sie zahlt zum Beispiel eine vereinbarte Rente, wenn aufgrund gesundheitlicher Probleme eine Erwerbstätigkeit auf Dauer nicht mehr möglich ist.

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