Kaffee: Nicht nur gut zum Wachwerden, sondern auch zum Reichwerden

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(tm) Allein in Deutschland trinken über sechzig Millionen Menschen täglich Kaffee. Laut einer Studie sind das mehr als 2.000 Tassen pro Sekunde. Und nicht nur hierzulande steigt die Nachfrage, auch global. Da stellt sich die Frage: Könnte Kaffee neben dem morgendlichen Genuss auch ein finanzieller Gewinn sein?

Die Kaffeebohne stieg in den letzten 10 Jahren zu den beliebtesten Getränken weltweit auf. Für eine gewinnbringende Investition in den Rohstoff Kaffee sprechen einige Gründe. Wird er zum neuen Hoffnungsträger in Ihrem Depot?

Neue Märkte

Neben dem großen europäischen Markt erobert Kaffee nun vor allem auch den asiatischen: Insbesondere die Tee-Nation China findet immer mehr Gefallen an diesem koffeinhaltigen Getränk und sorgt für einen regelrechten Kaffeeboom. Das zeigt sich beispielsweise an der Café-Kette Starbucks, die ihre Standorte in den letzten zehn Jahren allein im Reich der Mitte vervierfacht hat. Die steigende Nachfrage wird also auch künftig für einen Preisanstieg der Kaffeebohne sorgen.

Anbaufläche beschränkt

Betrachtet man die Nachfrage und analysiert dann den weltweiten Kaffeeanbau, so fällt auf, dass die verfügbare Anbaufläche begrenzt ist, denn der Kaffee wird nur im sogenannten Kaffee-Gürtel um die Äquatorregion angebaut, vor allem in Brasilien.

Kaffee in der Rolle eines Luxusguts

Ein weiteres Argument für eine Investition in den Kaffee: Der Wohlstand in vielen Ländern wächst und somit auch der Wunsch nach den besonderen Gütern. Nicht nur bei der Mittelschicht etabliert sich die Bohne – aufgrund zahlreicher Variationen und marketingstarker Unternehmen wie Starbucks greift auch die junge Generation immer häufiger zum koffeinhaltigen Kultgetränk. Somit erweitert sich die Zielgruppe des Genussmittels auch um eine weitere Bevölkerungsgruppe und die Nachfrage steigt überproportional zum Angebot.

Klima beeinflusst Kaffeepreis

Während die Nachfrage steigt, könnte der Klimawandel zu einem verringerten Angebot führen: Brasilien, der größte Kaffeeproduzent weltweit muss seit 2012 fallende Ernteerträge hinnehmen, weil sich der Niederschlag in der Hauptanbauzone verringert hat. Diese Entwicklung könnte sich in den kommenden Jahren sogar noch intensivieren.

Außerdem kämpften Kaffeebauern in Kolumbien, neben Brasilien einer der exportstärksten Nationen, in den letzten Jahren schädlingsbedingt immer wieder mit Ernteausfällen. Nicht auszuschließen, dass das in der Zukunft wieder geschieht.

Nachfrage unabhängig von Preisentwicklung

Selbst wenn der Kaffeepreis an den Börsen merklich anzieht, wird das die Verbrauchernachfrage kaum negativ beeinflussen. Kaum ein eingefleischter Kaffeetrinker wird wohl morgens auf seinen Wachmacher verzichten, nur weil der Preis dafür um wenige Prozent gestiegen ist.

Chartbild

Diese Grafik zeigt die Entwicklung des Kaffees über die letzten 35 Jahre. Hier ist erkennbar, dass der aktuelle Preis im historischen Vergleich niedrig ist. Selbst wenn der Kurs noch einige Dollar sinken wird, wird Ihnen das aufgrund des längerfristigen Anlagehorizontes keineswegs schaden. Bleibt noch eine Frage:

Wie ist eine Investition in den Kaffee möglich?

Die beste Möglichkeit ist ein Zertifikat oder CFD auf den Kaffee. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass das Produkt währungssicher ist, da Kaffee nicht in Euro gehandelt wird. Dazu bietet sich an, das Geschäft über eine Internetbank wie comdircet.de abzuwickeln, da sie die Depotkosten gering hält und einen schnellen Zugriff auf die Anlageprodukte erlaubt. Allerdings ist ein solches Investment nur für risikofreudige Anleger geeignet.

Die Arbeit mit einem Stop-Loss bietet sich an, um sich gegen einen zu großen Verlust abzusichern. Da das Investment langfristig ausgeleegt ist, wäre ein Stop-Loss unter dem letzten Langzeittief denkbar. So können Sie sich mit einer schönen Tasse Kaffee an den Kauf eines Zertifikats oder CFD setzen und so am längerfristigen Siegeszug der Bohne partizipieren.

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Autor: Timo Munz

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