Wie Eltern finanziell für ihre Kinder vorsorgen

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(verpd) Wenn Eltern für ihre Kinder sparen, sind die Finanzierung von Ausbildung beziehungsweise Studium und Führerschein/Auto die wichtigsten Ziele, wie eine vor Kurzem veröffentlichte Umfrage belegt. Jeder Dritte gab an, dass für ihn beim Nachwuchs das Thema Sicherheit besonders wichtig ist.

Die Hälfte der Deutschen legt für ihre Kinder Geld auf die hohe Kante. Dies erfolgt bei den meisten Sparern regelmäßig. Dies ist ein Ergebnis eines aktuellen Anlegerbarometers, das auf Grundlage einer repräsentativen Befragung von privaten Haushalten vom Meinungsforschungs-Institut Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Auftrag einer Fondsgesellschaft erstellt wurde.

Die befragten 500 Finanzentscheider in deutschen Privathaushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren gaben an, für ihre Kinder hauptsächlich mit einer mittel- und langfristigen Perspektive zu sparen.

Ausbildung und Führerschein sind die häufigsten Sparziele

54 Prozent sparen nach eigenen Aussagen für die Finanzierung von Ausbildung und Studium ihres Kindes – dies ist damit das häufigste Sparziel. Den jungen Erwachsenen Mobilität zu sichern, ist ein weiteres zentrales Motiv. 38 Prozent möchten mit dem Ersparten für ihren Sprössling die Führerscheinprüfung ermöglichen und 27 Prozent den Kauf eines Autos. Mehr als jeder Fünfte spart, um dem Nachwuchs später eine finanzielle Unterstützung für die erste eigene Wohnung geben zu können.

Mit Blick auf Rendite und Sicherheit unterscheiden sich für die Hälfte der Sparer die Erwartungen an eine Geldanlage für Kinder nicht wesentlich von der eigenen. Jeder Dritte gibt an, dass für ihn beim Nachwuchs das Thema Sicherheit besonders wichtig ist. 15 Prozent wünschen sich mehr Rendite, 14 Prozent mehr Flexibilität.

Zahlreiche Wahlmöglichkeiten

Für Eltern, aber auch Großeltern und Paten, bietet die Versicherungswirtschaft diverse Ansparlösungen an. So können zum Beispiel bei einer Ausbildungsversicherung die monatlichen Prämien, aber auch die Zahldauer, frei vereinbart werden. Bereits mit wenigen Euro pro Monat lässt sich so auf längere Sicht eine stattliche Summe zum Beispiel für den Führerschein, die Ausbildung oder auch als Grundstock für die erste eigene Wohnung des Nachwuchses erzielen.

Die Auszahlung kann je nach Vertragsvereinbarung als einmalige Kapitalsumme oder auch aufgeteilt in mehrere Monatsraten, zum Beispiel für die Länge der Ausbildung, erfolgen. Optional kann oft auch vereinbart werden, dass der Versicherer bei Tod oder Berufsunfähigkeit des Prämienzahlers auf die Beitragszahlung verzichtet, aber dennoch die vereinbarte Versicherungsleistung nach Ablauf der festgelegten Versicherungsdauer dem Kind zur Verfügung stellt.

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