Welcher Anlegertyp bin ich?

 - 

Ausgehend vom persönlichen Risikoprofil lassen sich Anleger in verschiedene Typen einteilen.

Auf einer Skala zwischen absoluter Sicherheit einerseits und maximaler Renditechance andererseits unterscheiden Finanzberater zumeist vier bis sechs unterschiedliche Risikotypen. Ausgehend vom festgestellten Risikoprofil ordnen sie dann jeder Gruppe Anlageformen zu, die eine adäquate Chance-Risiko-Struktur aufweisen.

Unabhängig von der exakten Differenzierung ergeben sich im Wesentlichen drei Haupttypen:

  • Sicherheitsorientierter Anleger:

    Oberste Zielsetzung des konservativen Anlegers ist die Sicherheit, Verluste schließt er von vornherein aus. Der Werterhalt (nominell) seines Geldes hat absoluten Vorrang, dafür nimmt er bewusst Renditeeinbußen in Kauf, auch wenn die Rendite nicht einmal den Inflationsausgleich schafft.

    Geeignete Anlageformen für einen solchen risikoaversen Anleger sind insbesondere Sparbuch, Tagesgeld, Festzinssparen, Bausparen und Bundeswertpapiere, klassische Lebens- und Rentenversicherung.

  • Renditeorientierter Anleger:

    Die Sicherheit spielt auch für diesen Anleger noch eine große Rolle, er ist aber durchaus bereit, ein gewisses Risiko einzugehen. Entscheidend ist für den Mischtypen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken.

    Dieser Anleger konzentriert sich nicht nur auf sicherheitsorientierte Anlageformen (s.o.), sondern kauft z.B. auch Rentenfonds oder festverzinsliche Wertpapiere erstklassiger Emittenten.

  • Wachstumsorientierter Anleger:

    Ein Anleger mit wachstumsorientierter Ausrichtung stellt die Renditeaussichten in den Mittelpunkt seiner Anlageentscheidung. Seine Renditeerwartung liegt oberhalb der marktüblichen Verzinsung; er ist sich der höheren Risiken bewusst und nimmt sie in Kauf. Auch spekulative Anlageformen sind Teil seiner Anlagestrategie.

    Typische wachstumsorientierte Anlageprodukte sind Aktien, Zertifikate und fondsgebundene Rentenversicherungen. Für die spekulative Ausrichtung eignen sich Derivate und Optionen.

Egal, ob Sie risikofreudig oder sicherheitsorientiert sind – im Mittelpunkt der gewählten Vermögensstrategie müssen Ihre Ziele stehen. Entscheidend ist, dass alle Vermögensbestandteile darauf abgestimmt werden.

Weitere News zum Thema

  • Hier schlagen Blitze am häufigsten ein

    [] (verpd) Seit 1999 gab es in Deutschland nicht mehr so wenige Blitzeinschläge wie im Jahr 2016. Insgesamt wurden letztes Jahr aber immer noch fast 432.000 Blitzeinschläge gezählt, deswegen bleibt es wichtig, gegen die zum Teil gravierenden Schäden, die ein Blitz anrichten kann, finanziell abgesichert zu sein. Allerdings gibt es deutliche regionale Unterscheide bezüglich der durchschnittlichen Anzahl der Blitzeinschläge pro Quadratkilometer. mehr

  • Dafür legen die Deutschen Geld beiseite

    [] (verpd) Die Altersvorsorge ist wieder das Sparmotiv Nummer eins unter den Teilnehmern einer regelmäßig durchgeführten Umfrage des Verbandes der Privaten Bausparkassen. Im Herbst letzten und im Frühjahr dieses Jahres war noch der Konsum der Hauptgrund zum Sparen. mehr

  • Fristlos gekündigt wegen (zu) vieler Minusstunden

    [] (verpd) Das beharrliche Überschreiten der zulässigen Zahl von Minusstunden kann ein wichtiger Grund für eine fristlose Kündigung eines ordentlich nicht mehr kündbaren Angestellten sein. Das gilt insbesondere dann, wenn der Betroffene zuvor bereits wegen Verstößen gegen die Arbeitszeitbestimmungen seines Arbeitgebers abgemahnt wurde, so das Landesarbeitsgericht Hamburg in einem Urteil (Az. 5 Sa 19/16). mehr

  • Die häusliche Pflege von Angehörigen kostet nicht nur Geld

    [] (verpd) Die häusliche Pflege wird derzeit hauptsächlich von Frauen übernommen. Das fand die Hans-Böckler-Stiftung in einer kürzlich veröffentlichten Befragung von über 1.000 Pflegehaushalten in Deutschland heraus. Am häufigsten pflegen Töchter ihre Eltern oder Ehefrauen ihre Männer. Der zeitliche sowie der finanzielle Aufwand für Pflegetätigkeiten steigen mit dem Grad der Pflegebedürftigkeit des Betroffenen. mehr

  • Wenn (fast) alle Mitarbeiter einer Firma frei haben

    [] (verpd) Selbst wenn eine Firma Betriebsferien hat oder aufgrund anderer Gründe keine oder nur wenige Mitarbeiter für einen bestimmten Zeitraum im Betrieb sind, gibt es Risiken, die zu hohen Schäden führen können. Die Gefahr von Schäden durch Brandstiftung, Diebstahl und Vandalismus ist im Vergleich zum Normalbetrieb sogar höher. Was Firmeninhaber und Unternehmens-Verantwortliche diesbezüglich beachten sollten. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.