Versicherer bieten jetzt auch zinsgünstige KfW-Kredite

 - 

Bis zum April 2012 war die Vergabe eines zinsvergünstigten Kredits in Form eines KfW-Darlehens nur über eine Bank oder eine Bausparkasse möglich. Seit dem 2.4.2012 können nun auch Versicherungs-Unternehmen ihren Kunden im Rahmen ihres Baufinanzierungs-Geschäfts ein KfW-Darlehen direkt anbieten.

Bei den KfW-Darlehen handelt es sich um zinsvergünstigte Kredite, die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), einer Anstalt des öffentlichen Rechts, im Rahmen bestimmter Förderprogramme, gestellt werden.

Gefördert werden zum Beispiel energieeffizientes Bauen oder Sanieren, aber auch altersgerechte Umbauten von Wohnimmobilien. Detaillierte Informationen zu den KfW-Förderprogrammen gibt es im Internet unter www.kfw.de.

Zinsvergünstigte Darlehen vom Versicherer

Bisher konnten solche zinsgünstigen Förderkredite nur von Banken oder Bausparkassen vergeben werden. Seit dem 2.4.2012 können auch Versicherer entsprechende KfW-Darlehen anbieten. „Mit dem neuen Angebot wird unser Baufinanzierungs-Geschäft kundenfreundlicher, denn wir können unseren Kunden nun erstmals Hypothekendarlehen und KfW-Darlehen aus einer Hand anbieten. Der Umweg über eine Bank bleibt ihnen damit künftig erspart“, betont Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV).

Die Immobilienfinanzierung gehört schon seit Langem zu den Geschäftsfeldern der deutschen Versicherer. Im Bereich der Baufinanzierung haben beispielsweise die deutschen Lebensversicherer bis Ende 2011 bereits Hypothekendarlehen im Umfang von rund 50 Milliarden Euro an private und gewerbliche Kunden vergeben.

Nun wird das Produktportfolio der Versicherer durch die KfW-Darlehen erweitert. Einige Versicherungs-Unternehmen bieten die KfW-Förderkredite bereits an, weitere werden nach Angaben des GDV im Laufe des Jahres 2012 folgen.

Weitere News zum Thema

  • Wenn (fast) alle Mitarbeiter einer Firma frei haben

    [] (verpd) Selbst wenn eine Firma Betriebsferien hat oder aufgrund anderer Gründe keine oder nur wenige Mitarbeiter für einen bestimmten Zeitraum im Betrieb sind, gibt es Risiken, die zu hohen Schäden führen können. Die Gefahr von Schäden durch Brandstiftung, Diebstahl und Vandalismus ist im Vergleich zum Normalbetrieb sogar höher. Was Firmeninhaber und Unternehmens-Verantwortliche diesbezüglich beachten sollten. mehr

  • Die Hochburgen der Motorraddiebe

    [] (verpd) Die Anzahl der gestohlenen Motorräder und sonstigen Krafträder geht seit 2007 stetig zurück. Letztes Jahr gab es sogar im Vergleich zu den letzten 15 Jahren so wenige Kraftraddiebstähle wie nie zuvor. Allerdings unterscheidet sich die Anzahl derartiger Delikte in Relation zur Einwohnerzahl von Bundesland zu Bundesland erheblich. Die meisten Kraftraddiebstähle pro 100.000 Einwohner gibt es mit Abstand in Berlin, die wenigsten in Bayern. mehr

  • Die Hauptgründe, warum die Bürger sparen

    [] (verpd) Einer regelmäßig durchgeführten Umfrage des Verbandes der Privaten Bausparkassen zufolge ist der Konsum erneut das wichtigste Sparmotiv. Die Altersvorsorge bleibt weiterhin auf dem zweiten Rang, konnte jedoch in den vergangenen Monaten wieder an Wichtigkeit gewinnen. mehr

  • So zufrieden sind die Bürger mit dem Gesundheitssystem

    [] (verpd) Die überwiegende Mehrheit ist mit dem Gesundheitssystem zufrieden. Das zeigt eine kürzlich durchgeführte Umfrage einer gesetzlichen Krankenkasse. Allerdings wünscht sich der Großteil der Bevölkerung in Teilbereichen auch Veränderungen. mehr

  • Hochburgen des Autodiebstahls

    [] (verpd) Das Risiko eines Kfz-Diebstahls besteht überall, doch in einigen Bundesländern ist es statistisch deutlich höher als in anderen, wie die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik 2016 zeigt. In Nordrhein-Westfalen gab es beispielsweise nach absoluten Zahlen die meisten Kraftwagendiebstähle, das höchste Risiko, im Verhältnis zur Einwohnerzahl Opfer eines Kfz-Diebs zu werden, besteht jedoch in Berlin. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.