Stellen Sie eine Liquiditätsplanung auf

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Um eine detaillierte Übersicht über Ihre Geldflüsse zu erhalten, stellen Sie sämtliche Einnahmen und Ausgaben am besten auf Monatsbasis für ein komplettes Jahr gegenüber.

Folgendes Schema zeigt, welche Positionen in der Liquiditätsrechnung berücksichtigt werden müssen:

Liquiditätsrechnung

Ausgaben (auf Monatsbasis)

Einnahmen (auf Monatsbasis)

Miete, Mietnebenkosten, Instandhaltung

(Brutto-)Gehalt

Versicherungsbeiträge (Auto, Haus/Wohnung, Krankenversicherung, Leben, Unfall, Rechtsschutz, Tierhaltung etc.)

Kindergeld

Steuern (z.B. Lohn-/Einkommensteuer, Grundsteuer, Kfz-, Hundesteuer)

Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld

sonstige Lebenshaltungskosten (Essen, Trinken, Freizeit, Reisen, Auto (Benzin, Versicherung, Reparaturen), Kommunikation, Aus-/Fortbildung)

Zinserträge, Dividenden,
sonstige Ausschüttungen

fest vereinbarte Tilgungsleistungen

Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung

Summe Ausgaben

Summe Einnahmen

Der Vergleich der Summen zeigt den finanziellen Handlungsspielraum.

  • Dringender Handlungsbedarf besteht vor allem dann, wenn die Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden Ausgaben zu decken. Ein solcher Ausgabeüberschuss ist ein Alarmzeichen, denn er verringert entweder ein bereits vorhandenes Vermögen oder führt in die Verschuldung.

  • Im Normalfall liegt allerdings ein Einnahmeüberschuss vor, der in den Auf- oder Ausbau des Vermögens investiert werden kann.

Bei der Liquiditätsplanung muss unbedingt eine Reserve für außerplanmäßige Ausgaben berücksichtigt werden. Ob Jobverlust, defekte Waschmaschine oder defektes Auto, ohne eine eiserne Reserve gerät man bei solchen und anderen Widrigkeiten des alltäglichen Lebens schnell in finanzielle Bedrängnis.

Eine kurzfristige Kreditaufnahme ist immer vergleichsweise teuer und eine Geldanlage, die vorzeitig aufgelöst wird, führt zu Renditeeinbußen. Die Faustregel nennt als angemessene Höhe für den Notgroschen drei Netto-Monatseinkommen – je nach persönlichen Umständen kann der Bedarf aber auch höher sein. Jeder sollte hier seine persönlichen Worst Case-Szenarien durchrechnen. Wichtig ist es, die Reserve so anzulegen, dass sie bei Bedarf sofort verfügbar ist.

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