Rebalancing: Passen Sie Ihre Vermögensstreuung an

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Die Asset Allocation ist keine endgültige, abschließende Entscheidung, sondern ein dynamischer Prozess.

Die Vermögensstruktur muss kontinuierlich hinsichtlich des gewünschten Risiko-Rendite-Profils überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Ein sogenanntes Rebalancing ist z.B. erforderlich, wenn sich die Verteilung des Vermögens im Portefeuille durch Wertänderung einzelner Assetklassen deutlich verschiebt.

Hat die Kursentwicklung an der Börse beispielsweise den prozentualen Aktienanteil in die Höhe getrieben, ist es empfehlenswert, Gewinne zu realisieren und in sichere Assets umzuschichten. Auf lange Sicht, d.h. etwa alle fünf bis sieben Jahre, sollte die Asset Allocation zusätzlich dem steigenden Alter des Anlegers und den möglicherweise veränderten Lebensverhältnissen angepasst werden.

Eine breite Streuung ist der Schlüssel zum Anlageerfolg. Investieren Sie also abhängig von Ihrer Risikoneigung möglichst breit in alle Anlageklassen und behalten Sie diese Streuung langfristig bei. Bei einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont sollten Sie auf kurzfristige Umschichtungen verzichten; sie verursachen in aller Regel nur unnötige Kosten. Grundsätzliche Veränderungen der Vermögensstreuung sollten Sie nur bei massiven Veränderungen der individuellen Situation vornehmen.

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