Mehr Verbraucherschutz im Bereich Finanz- und Vermögensanlagen

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(verpd) Mit einem neuen Gesetz, das 2013 in Kraft getreten ist, möchte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) den Verbraucher im Bereich der Vermögens- und Finanzanlagen besser schützen.

Seit 1.1.2013 sind die Regelungen des Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagevermittler- und Vermögensanlagenrechts in Kraft getreten. Finanzanlagenvermittler unter anderem für Fonds mit Aktien, festverzinslichen Wertpapieren oder Immobilien benötigen seit Januar dieses Jahres eine gewerberechtliche Erlaubnis dafür.

Um diese zu erhalten, müssen die Vermittler die Sachkunde durch eine Prüfung oder eine gleichgestellte Berufsqualifikation nachweisen. Zudem müssen sie eine Berufshaftpflicht-Versicherung vorweisen, die im Falle eines Beratungsfehlers für die entstandenen Schäden des Kunden aufkommt. Außerdem müssen Finanzanlageberater beziehungsweise -vermittler in einem öffentlichen Vermittlerregister registriert und geführt sein. Darüber hinaus müssen sie bei der Kundenberatung strenge Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten einhalten.

Für die Versicherungs-Vermittlung gelten die Verbraucherschutz-Regelungen schon lange

Übrigens: Für Versicherungsvermittler und -makler gelten derartige Regelungen im Rahmen der Versicherungsvermittler-Richtlinie schon seit Mai 2007. Die Verbraucher können sich daher bereits seit fast sechs Jahren darauf verlassen, dass ein Versicherungsmakler oder -vermittler nicht nur die für eine Kundenberatung notwendige Sachkompetenz durch eine Prüfung oder eine gleichgestellte Berufsqualifikation nachgewiesen hat.

Der Versicherungsfachmann unterliegt bei der Beratung ebenfalls strengen Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten. Sollte ihm trotz aller Sorgfalt dennoch ein Beratungsfehler unterlaufen, hat auch er eine Berufshaftpflicht-Versicherung, die für entsprechende Schäden, die daraus resultieren, einsteht.

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