Marketindex der ABN Amro Bank: Handelsplattform für spekulative Differenzgeschäfte im Internet

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Mit seiner Online-Handelsplattform „marketindex“ wagt sich die niederländische ABN Amro Bank als erster der großen Emittenten von börsengehandelten Wertpapieren an Differenzgeschäfte für Privatanleger heran. Interessierte müssen für den Handel ein Konto eröffnen und mindestens 1000 Euro einzahlen.

ABN Amro übernimmt bei seiner Online-Handelsplattform die Funktion eines Händlers (Market Makers) und stellt für die handelbaren Märkte jeweils feste Geld- und Briefkurse (abnamromarketindex.com). Zu den angegebenen Kursen können die Privatanleger jederzeit kaufen und verkaufen. Handelbar sind der DAX-Index, der Bund-Future, Gold, Silber und Öl sowie zahlreiche Währungen.

Auf Marketindex sind zwei Arten von Handel möglich

Powertrading: Dies ist mit dem Handel von CFDs vergleichbar. Anleger können sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren. Dabei wird stets nur die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines Geschäfts abgerechnet. Den Hebel kann jeder Teilnehmer selbst bestimmen, wobei die Obergrenze beim 50-fachen des eingesetzten Kapitals liegt. Entsprechend hoch fallen die Gewinnchancen und natürlich auch die Verlustrisiken aus. Eine Nachschusspflicht besteht nicht. Denn sobald das persönliche Nettovermögen bei Marketindex unter 50 Prozent der benötigten Sicherheitsleistung fällt, werden alle offenen Positionen automatisch geschlossen.

Bei der BOX-Options-Variante kann der Teilnehmer seine Makrtmeinung wie auf einem Zeichenblock in einen Chart einfügen und den gewünschten Einsatz ab einem Euro bestimmen. Es erscheint automatisch der Betrag, der ausbezahlt wird, wenn der Kursverlauf innerhalb der angegebenen Zeit in den eingewählten Bereich eindringt (hit) oder nicht (miss).

Unser Geldtipp
Ähnlich exotische Optionen wie die „Box-Options“ bietet die französische Bank Société Générale über ihre Tochter Clickoptions bereits seit einigen Jahren an. Hier kann der Anleger allerdings nicht selbst die Schwellen einer Option bestimmen, sondern muss auf die Vorauswahl des Emittenten zurückgreifen.
Insbesondere das Powertrading könnte für manche private Investoren zur Alternative zum Börsenhandel mit Optionsscheinen und Hebel-Zertifikate werden. So entstehen keinerlei Transaktionskosten und auch der Spread (Differenz zwischen An- und Verkaufskurs) fällt derzeit moderat aus. Zu beachten sind die Finanzierungskosten für offene Positionen. Sie hängen vom Basiswert ab und berücksichtigen unter anderem Zinssätze und eventuelle Dividendenzahlungen.

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