Kleinanleger sollen besser geschützt werden

 - 

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 12.6.2015 das vieldiskutierte Kleinanlegerschutzgesetz gebilligt, das für mehr Transparenz bei Vermögensanlagen sorgen soll.

Das im Zuge der Prokon-Pleite entstandene und bereits im April vom Bundestag verabschiedete Kleinanlegerschutzgesetz soll schärfere Regeln, mehr Transparenz und dadurch bessere Informationen sowie die Offenlegung möglicher Interessenkonflikte bringen.

Mmit dem neuen Gesetz soll der Schutz von Anlegern weiter verbessert und damit das Risiko von Vermögenseinbußen gemindert werden. Hierzu sind u.a. Änderungen im Vermögensanlage- und Wertpapierhandelsgesetz sowie im Handelsgesetzbuch erforderlich.

Mit Inkrafttreten des Gesetzes sind Anbieter von Vermögensanlagen dazu verpflichtet, ihren Kunden jederzeit einen Prospekt zu ihren Produkten zur Verfügung zu stellen. Diese Prospekte müssen jährlich aktualisiert werden.

Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) erhält die Befugnis, die Vermarktung oder den Vertrieb von bestimmten – insbesondere besonders komplexen – Produkten einschränken oder verbieten zu können.

Hierdurch sollen Anleger vor aggressiver Werbung und schwer kontrollierbaren Produkten geschützt werden. Deshalb wurde im Gesetz der kollektive Verbraucherschutz als Aufsichtsziel der BaFin verankert.

Weitere News zum Thema

  • Wenn Paare zu lange mit der Eheschließung warten

    [] (verpd) Wird eine Entscheidung zur Heirat erst gefasst, nachdem man bei einem Partner eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung festgestellt hat, so ist in der Regel von einer sogenannten Versorgungsehe auszugehen, wenn der Erkrankte vor Ablauf von zwölf Monaten verstirbt. Das hat das Sozialgericht Stuttgart mit einem kürzlich veröffentlichten Urteil entschieden (Az. S 17 R 2259/14). Die Folgen können gravierend sein. mehr

  • Hier schlagen Blitze am häufigsten ein

    [] (verpd) Seit 1999 gab es in Deutschland nicht mehr so wenige Blitzeinschläge wie im Jahr 2016. Insgesamt wurden letztes Jahr aber immer noch fast 432.000 Blitzeinschläge gezählt, deswegen bleibt es wichtig, gegen die zum Teil gravierenden Schäden, die ein Blitz anrichten kann, finanziell abgesichert zu sein. Allerdings gibt es deutliche regionale Unterscheide bezüglich der durchschnittlichen Anzahl der Blitzeinschläge pro Quadratkilometer. mehr

  • Dafür legen die Deutschen Geld beiseite

    [] (verpd) Die Altersvorsorge ist wieder das Sparmotiv Nummer eins unter den Teilnehmern einer regelmäßig durchgeführten Umfrage des Verbandes der Privaten Bausparkassen. Im Herbst letzten und im Frühjahr dieses Jahres war noch der Konsum der Hauptgrund zum Sparen. mehr

  • Fristlos gekündigt wegen (zu) vieler Minusstunden

    [] (verpd) Das beharrliche Überschreiten der zulässigen Zahl von Minusstunden kann ein wichtiger Grund für eine fristlose Kündigung eines ordentlich nicht mehr kündbaren Angestellten sein. Das gilt insbesondere dann, wenn der Betroffene zuvor bereits wegen Verstößen gegen die Arbeitszeitbestimmungen seines Arbeitgebers abgemahnt wurde, so das Landesarbeitsgericht Hamburg in einem Urteil (Az. 5 Sa 19/16). mehr

  • Die häusliche Pflege von Angehörigen kostet nicht nur Geld

    [] (verpd) Die häusliche Pflege wird derzeit hauptsächlich von Frauen übernommen. Das fand die Hans-Böckler-Stiftung in einer kürzlich veröffentlichten Befragung von über 1.000 Pflegehaushalten in Deutschland heraus. Am häufigsten pflegen Töchter ihre Eltern oder Ehefrauen ihre Männer. Der zeitliche sowie der finanzielle Aufwand für Pflegetätigkeiten steigen mit dem Grad der Pflegebedürftigkeit des Betroffenen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.