Klären Sie Ihre Lebenssituation und Ihre Anlageziele

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Welche Anlageform für Sie am besten eignet ist, hängt von Ihren Anlagezielen ab.

Welche Gewichtung der teilweise konkurrierenden Anlageziele letztendlich erfolgt, ist eine Frage der persönlichen Anlagewünsche. Hierbei geht es weiterhin nur um persönliche Ziele und (noch) nicht um Produkte oder Lösungen. Zwei Fragen stehen bei der Bedarfsklärung im Mittelpunkt:

  • Was möchten Sie mit Ihrer Geldanlage erreichen?

  • Wann möchten Sie diese Ziele erreicht haben?

Eine gute Bedarfsklärung benötigt Zeit. Am besten notieren Sie sich Ihre Wunsch-Ausgaben und -Anschaffungen schriftlich, mit Angabe des Zeitpunktes, zu dem sie erfolgen sollen, und der jeweils voraussichtlichen Höhe.

Der Anlagehorizont wird insbesondere von der aktuellen Finanz- und Lebenssituation beeinflusst. Je nachdem, ob eine Geldanlage dem Anschaffungssparen, der Altersvorsorge oder der Vermögensbildung dienen soll, werden die Anlageziele Sicherheit und Liquidität unterschiedlich gewichtet. So ist beispielsweise beim Vorsorgesparen fürs Alter eine kurzfristige Verfügbarkeit in der Regel nicht notwendig.

Beispiel:

Der erste Sparvertrag für die Altersvorsorge wird bereits mit dem Start ins Berufsleben abgeschlossen, der Anlagehorizont beträgt rund 40 Jahre. Die Sicherheit der Geldanlage spielt eine wichtige Rolle, angesichts der langen Anlagedauer werden jedoch zunächst auch Anlageklassen mit höheren Renditechancen (z.B. Aktien bzw. Aktienfonds) berücksichtigt. Ihr Anteil wird erst im Zeitablauf zugunsten vergleichsweise sicherer Anlageformen reduziert.

Können über das gezielte Anschaffungssparen und die Altersvorsorge hinaus weitere finanzielle Mittel angelegt werden, kann das Anlagerisiko sogar noch höher angesetzt werden. Je nach persönlicher Risikoneigung (dazu gleich mehr) kommen auch Anlageformen mit spekulativem Charakter in Betracht.

Der Anlagehorizont beeinflusst die Wahl der Anlageklasse. Rechnen Sie mit realistischen Zeiträumen. Wer seinen Anlagehorizont unterschätzt, verzichtet damit auf Anlageklassen, die höhere Renditechancen bieten.

Allerdings beeinflusst auch die jeweilige Lage an den Finanzmärkten den Anlagehorizont der Anleger: Im Zuge der weltweiten Finanzkrise trauen sich viele Anleger nicht mehr, langfristige Investments einzugehen. Die Zinsen sind auf historische Tiefstände gefallen, teilweise liegen sie deutlich unter der Inflationsrate. Die Folge: Der durchschnittliche Anlagehorizont hat sich im Vergleich zu früher auf sechs bis zwölf Monate verkürzt.

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