Geistige Fitness bis ins hohe Alter

 - 

Das Risiko einer Demenzerkrankung nimmt mit steigendem Alter erheblich zu. Allerdings kann der Einzelne in jeder Lebensphase etwas tun, um das Risiko daran zu erkranken zu senken. Wie, das zeigt eine Broschüre des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es gibt zahlreiche Formen von Demenz. Auch Alzheimer gehört dazu. Derzeit leben in Deutschland rund 1,2 Millionen Demenzkranke. Nach Expertenmeinung wird sich die Zahl bis zum Jahr 2030 auf etwa 1,7 Millionen und bis 2050 sogar über 2,6 Millionen erhöhen.

Ein Grund ist die steigende Lebenserwartung in der Bevölkerung, denn mit zunehmendem Alter steigt auch die Häufigkeit demenzieller Erkrankungen sehr stark an.

Je älter, je gefährdeter

Nach Expertenaussagen sind bei den unter 69-Jährigen weniger als zwei Prozent daran erkrankt. Bei den 70- bis 75-Jährigen sind es schon drei Prozent und bei den 80 bis 84-Jährigen zwischen zehn Prozent bei den Männern und zwölf Prozent der Frauen.

Bei den 90 bis 95 Jahre alten Männern leiden knapp 25 Prozent daran und bei den Frauen sogar über 31 Prozent.

Zudem sind über zwei Drittel aller demenzkranken Frauen, was hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass Frauen im Vergleich zu Männern ein höheres Erkrankungsrisiko und eine längere Lebenserwartung haben.

Risikofaktoren und Schutzmaßnahmen

Die genauen Ursachen für eine Demenzerkrankung sind bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Allerdings sind sich die Gesundheitsexperten einig, dass es diverse Risikofaktoren gibt, die die Erkrankungsgefahr erhöhen und die jeder Einzelne beeinflussen kann.

Dazu zählt Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Bluthochdruck, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Vitaminmangel (B-Vitamine) und die Störungen des Cholesterin- und Fettstoffwechsels.

Wer sich gezielt vor einer Demenzerkrankung schützen möchte, sollte insbesondere auf geistige Aktivität, regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung achten und den häufigen Kontakt mit anderen Menschen pflegen. Weitere detaillierte Tipps und Empfehlungen sowie nützliche Anlaufadressen gibt es in der kostenlosen Broschüre „Geistig fit im Alter“ des Bundesministeriums für Gesundheit. Sie kann online bestellt oder auch als PDF-Version heruntergeladen werden.

Weitere News zum Thema

  • Hausbesitzer: Jetzt schon ans Räumen und Streuen denken

    [] (verpd) Rutschige Wege durch nasses Laub, Glatteis oder Schnee sind ein hohes Unfallrisiko für Fußgänger. Verletzt sich ein Passant, weil er auf einem solchen rutschigen Gehweg vor dem Haus oder dem Zugangsweg zum Haus hinfällt, kann dies für den Hausbesitzer oder den Mieter teuer werden. mehr

  • So hohe Zuzahlungen leisten gesetzlich Krankenversicherte

    [] (verpd) Nahezu jeder gesetzlich Krankenversicherte leistet Zuzahlungen für medizinische Behandlungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die auf einer Umfrage basiert. Demnach zahlen Versicherte 448 Euro im Jahr zusätzlich zu ihrem Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung für Gesundheitsleistungen. Am häufigsten entfallen diese Zahlungen auf Apotheken- und Zahnarztkosten. mehr

  • Wenn Paare zu lange mit der Eheschließung warten

    [] (verpd) Wird eine Entscheidung zur Heirat erst gefasst, nachdem man bei einem Partner eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung festgestellt hat, so ist in der Regel von einer sogenannten Versorgungsehe auszugehen, wenn der Erkrankte vor Ablauf von zwölf Monaten verstirbt. Das hat das Sozialgericht Stuttgart mit einem kürzlich veröffentlichten Urteil entschieden (Az. S 17 R 2259/14). Die Folgen können gravierend sein. mehr

  • Hier schlagen Blitze am häufigsten ein

    [] (verpd) Seit 1999 gab es in Deutschland nicht mehr so wenige Blitzeinschläge wie im Jahr 2016. Insgesamt wurden letztes Jahr aber immer noch fast 432.000 Blitzeinschläge gezählt, deswegen bleibt es wichtig, gegen die zum Teil gravierenden Schäden, die ein Blitz anrichten kann, finanziell abgesichert zu sein. Allerdings gibt es deutliche regionale Unterscheide bezüglich der durchschnittlichen Anzahl der Blitzeinschläge pro Quadratkilometer. mehr

  • Dafür legen die Deutschen Geld beiseite

    [] (verpd) Die Altersvorsorge ist wieder das Sparmotiv Nummer eins unter den Teilnehmern einer regelmäßig durchgeführten Umfrage des Verbandes der Privaten Bausparkassen. Im Herbst letzten und im Frühjahr dieses Jahres war noch der Konsum der Hauptgrund zum Sparen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Geldtipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.