Eine Stunde zu wenig

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(verpd) In knapp zwei Wochen ist in Deutschland wieder die Sommerzeit angesagt. Vielen Bundesbürgern bereitet die Zeitumstellung jedoch Probleme, weil sich ihre innere Uhr nicht sofort auf den neuen Zeitrhythmus einstellt.

Jedes Jahr im Frühjahr erfolgt der Wechsel von der Winter- auf die Sommerzeit. Dazu wird am letzten Sonntag im März, in diesem Jahr am 30. März, die Uhrzeit von zwei Uhr morgens auf drei Uhr vorgestellt.

Gesundheitsexperten zufolge kommt es durch die Zeitumstellung bei vielen Bürgern zu Schlafstörungen, Müdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, depressiven Verstimmungen, Appetitlosigkeit und Verdauungsproblemen.

Tricks für eine problemlose Zeitumstellung

Nach Angaben von Gesundheitsfachleuten ist es daher sinnvoll, sich schon einige Zeit vorher auf die kommende Zeitumstellung einzustellen, beispielsweise bereits einige Tage zuvor etwas früher als gewohnt die Mahlzeiten einzunehmen und auch früher schlafen zu gehen. Hilfreich kann es zudem sein, wenn man einige Tage vor der Umstellung vor dem Zubettgehen auf helles Licht beispielsweise beim Fernsehschauen verzichtet und das Schlafzimmer abdunkelt.

Direkt nach der Zeitumstellung sollten zum Abendessen leichte Speisen bevorzugt werden und bereits ab Nachmittag auf Alkohol sowie Aufputschgetränke mit Koffein und Teein wie Kaffee, Cola oder schwarzen Tee verzichtet werden. Treten dennoch Einschlafprobleme auf, können alternative Einschlafhilfen wie Kräutertees mit Johanniskraut, Baldrian, Melisse, Passionsblumenkraut oder Hopfen helfen. Zu medizinischen Schlafmitteln sollte man nicht ohne vorherige Rücksprache mit dem Arzt greifen.

Gegen Müdigkeit nach der Zeitumstellung raten Gesundheitsexperten zu kurzen Morgenspaziergängen bei Tageslicht, zu regelmäßigem Sport und zu einem lichtdurchfluteten Arbeits- und Wohnraum, um die innere Uhr umzustellen.

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