Die wichtigsten Sparmotive

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(verpd) Die private Altersvorsorge ist das wichtigste Sparmotiv, gefolgt vom (aufgeschobenen) Konsum. Zu diesem Ergebnis kam die vor Kurzem durchgeführte Umfrage zum Sparverhalten des Verbands der Privaten Bausparkassen.

Die private Altersvorsorge ist wieder das wichtigste Sparmotiv der Bundesbürger. Dies zeigt die aktuelle Umfrage des Verbandes der Privaten Bausparkassen e.V. zum Sparverhalten der Bundesbürger. Für die drei Mal im Jahr durchgeführte Untersuchung befragt das Marktforschungsinstitut TNS Infratest jeweils über 2.000 Bundesbürger ab 14 Jahren.

Warum Bürger sparen

Fast zwei Drittel, konkret knapp 64 Prozent der Befragten, gaben die Altersvorsorge als Spargrund an. Damit hat sich der Wert nach zwei Rückgängen in Folge auf den absoluten Tiefpunkt in der vorigen Erhebung wieder erholt und liegt aktuell auf dem höchsten Stand in den letzten zwei Jahren.

Auf den Rängen zwei und drei liegen der (aufgeschobene) Konsum (59 Prozent) sowie das Sparmotiv „Erwerb/Renovierung von Wohneigentum“ (54 Prozent), wie jeweils mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer erklärte. „Kapitalanlage“ wurde von rund einem Drittel (32 Prozent) als Sparmotiv genannt, während „Notgroschen/Reserve“ mit sieben Prozent beziehungsweise „Ausbildung der Kinder“ mit vier Prozent der genannten Sparmotive nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Altersvorsorge meist wichtigstes Sparmotiv

Betrachtet man die Zeitreihe seit 2009, so fällt auf, dass die private Altersvorsorge meistens den Spitzenplatz einnimmt. Lediglich vier von 16 Mal musste dieses Sparmotiv dem (aufgeschobenen) Konsum den Vortritt lassen. Während der Spargrund „Erwerb/Renovierung von Wohneigentum“ aktuell einen der besten Werte im Beobachtungszeitraum erzielt, liegt „Kapitalanlage“ deutlich unterhalb der Höchststände im Sommer 2011 und im Frühjahr 2010.

Beim Sparmotiv „Ausbildung der Kinder“ ist eine Seitwärtsbewegung zu erkennen. Der „Notgroschen“ wird hingegen immer wichtiger. Weiteres Ergebnis: Der Anteil der zweckgebundenen Sparer fällt mit knapp 50 Prozent vergleichsweise hoch und um rund zehn Prozentpunkte besser aus als in der letzten Umfrage des Verbandes.

Wichtig bei allen Sparzielen

Für ein sinnvolles und effektives Sparen ist es für den Einzelnen laut Finanzexperten wichtig, seine finanzielle Situation gründlich zu analysieren und unter anderem herauszufinden, mit welchen gesetzlichen Leistungen man beispielsweise im Alter oder in Notfällen rechnen kann. Ein Versicherungsexperte kann diesbezüglich entsprechende Übersichtshilfen und Berechnungen bereitstellen.

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