Die Hauptgründe, warum die Bürger sparen

Die Hauptgründe, warum die Bürger sparen

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(verpd) Einer regelmäßig durchgeführten Umfrage des Verbandes der Privaten Bausparkassen zufolge ist der Konsum erneut das wichtigste Sparmotiv. Die Altersvorsorge bleibt weiterhin auf dem zweiten Rang, konnte jedoch in den vergangenen Monaten wieder an Wichtigkeit gewinnen.

Nach einer aktuellen Umfrage des Verbandes der Privaten Bausparkassen e.V. im Frühjahr dieses Jahres sind Konsum und Altersvorsorge die wichtigsten Motive hinsichtlich der langfristigen Sparanstrengungen der Deutschen.

Für die dreimal jährlich durchgeführte Untersuchung zum Sparverhalten lässt der Verband vom Marktforschungsinstitut Kantar TNS jeweils 2.000 Bundesbürger ab 14 Jahren befragen. Die Teilnehmer können mehrere Antworten angeben.

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Vom Konsum über Altersvorsorge bis hin zum Notgroschen

Das Ranking der aktuellen Sparmotive hat sich seit der letzten Erhebung im Herbst 2016 nicht verändert. Jedoch konnten die einzelnen Motive an Wichtigkeit zulegen. Sparziel Nummer eins mit 61 Prozent der Nennungen ist der Konsum. Dazu gehört beispielsweise die Anschaffung eines Autos.

An zweiter Stelle liegt mit 58 Prozent aller Nennungen die Altersvorsorge. Rund 42 Prozent sparen für das Wohneigentum; das ist damit das drittwichtigste Sparmotiv. Die drei genannten Hauptspargründe legten im Vergleich zur Umfrage im Herbst vergangenen Jahres zwischen drei und fast fünf Prozentpunkte zu.

Weniger als ein Drittel der Befragten, nämlich 29 Prozent, nannten die Kapitalanlage als Hauptziel, warum sie Geld zurücklegen. Jeweils drei Prozent gaben an, für die Ausbildung ihrer Kinder oder um einen Notgroschen zu haben zu sparen.

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Individuelle Finanzplanung

Der Umfrage zufolge wird sich das zukünftige Sparverhalten der Deutschen nicht viel ändern. Nach wie vor gaben über 73 Prozent der Befragten an, gleich viel zu sparen wie bisher.

Für ein sinnvolles und effektives Sparen ist es für den Einzelnen laut Finanzexperten prinzipiell wichtig, seine finanzielle Situation gründlich zu analysieren und unter anderem herauszufinden, mit welchen gesetzlichen Leistungen man beispielsweise im Alter oder in Notfällen rechnen kann. Ein Versicherungsexperte kann diesbezüglich entsprechende Übersichtshilfen und Berechnungen bereitstellen.

Je nach Sparziel und persönlicher Vorsorgestrategie bietet die Versicherungswirtschaft zudem individuell passende Anlage- und Absicherungslösungen an. Auch wer glaubt, keinen finanziellen Spielraum für eine Vorsorge zu haben, sollte einen Experten zurate ziehen, denn manche Vorsorgemöglichkeiten – beispielsweise mithilfe einer staatlichen Förderung – erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.

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