Die häufigsten Sparmotive

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(verpd) Die private Altersvorsorge bleibt das wichtigste Sparmotiv, knapp vor dem (aufgeschobenen) Konsum. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Frühjahrsumfrage zum Thema Sparen.

Drei Mal im Jahr lässt der Verband der Privaten Bausparkassen e.V. über 2.000 Bundesbürger ab 14 Jahren nach ihren Sparmotiven befragen. Aktuell wurde die Untersuchung vom Marktforschungsinstitut TNS Infratest durchgeführt. 60 Prozent der Befragten gaben an, für die Altersvorsorge zu sparen. Damit ist dies das am häufigsten genannte Sparmotiv.

Der (aufgeschobene) Konsum, also das Sparen für eine geplante Anschaffung, wurde von 59 Prozent der Befragten genannt. In der Herbstumfrage waren es noch fast fünf Prozentpunkte weniger. Dahinter folgt das Motiv „Erwerb/Renovierung von Wohneigentum“, wie rund die Hälfte der Befragten angab. Die „Kapitalanlage“ wurde von einem guten Viertel als Sparmotiv genannt, während „Notgroschen/Reserve“ beziehungsweise „Ausbildung der Kinder“ mit jeweils vier Prozent der Nennungen so gut wie keine Rolle spielen.

Individuelle Finanzplanung

Um sinnvoll und effektiv zielorientiert sparen zu können, ist es für den Einzelnen wichtig zu wissen, wie seine finanzielle Situation ist und mit welchen gesetzlichen Leistungen er beispielsweise im Alter oder in Notfällen rechnen kann. Ein Versicherungsexperte kann entsprechende Übersichtshilfen und Berechnungen bereitstellen.

Je nach Sparziel und persönlicher Vorsorgestrategie bietet die Versicherungswirtschaft zudem entsprechende Anlage- und Absicherungslösungen an.

Selbst wer glaubt, keinen finanziellen Spielraum für eine Vorsorge zu haben, sollte sich genau informieren, denn manche Vorsorgemöglichkeiten – beispielsweise mithilfe einer staatlichen Förderung – erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.

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