Altersvorsorge senkt die Steuerlast für Selbstständige

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(verpd) Mit einer staatlich geförderten Altersvorsorge in Form einer Basis- oder Rürup-Rente können insbesondere Selbstständige, aber auch Arbeitnehmer und Beamte von steuerlichen Vorteilen profitieren. Jeder, der in einen entsprechenden Basis-Rentenvertrag einzahlt, kann einen bestimmten prozentualen Anteil der Beiträge steuerlich als Sonderausgaben geltend machen. Dieser Anteil ist im Jahr 2016 gestiegen.

Beim Basis-Rentenvertrag handelt es sich um eine private, kapitalgedeckte Rentenversicherung, die bestimmte gesetzliche Kriterien erfüllen muss. So muss nach Erreichen einer festgelegten Altersgrenze lebenslang eine monatliche Rente an den Rürup-Sparer ausgezahlt werden.

Einem Rürup-Sparer steht es weitgehend frei, wann und wie viel er in den Basis-Rentenvertrag einzahlt. So sind je nach Vertragsgestaltung zum Beispiel eine Monats-, Jahres- oder auch Einmalprämie möglich. Selbst längere beitragsfreie Zeiträume sind ohne Verlust der steuerlichen Förderung denkbar, wenn das vertraglich zugelassen ist. Der Staat fördert alle, die einen solchen Vertrag abschließen, mit steuerlichen Vorteilen.

Höhere prozentuale Förderung ...

So kann ein festgelegter Teil der Prämie, den der Versicherte in den Vertrag einzahlt, als Sonderausgabe steuermindernd geltend gemacht werden, was das zu versteuernde Einkommen verringert.

Seit 2005 steigt der prozentuale Anteil der Prämie, der steuerlich absetzbar ist, jährlich um zwei Prozentpunkte, bis im Jahr 2025 schließlich 100 Prozent erreicht sind und die kompletten Aufwendungen für einen Basis-Rentenvertrag im Rahmen der Höchstbeiträge steuerlich abzugsfähig sind.

Dieser steuerlich absetzbare Prämienanteil ist dementsprechend von 80 Prozent im Jahr 2015 auf nunmehr 82 Prozent im Jahr 2016 gestiegen.

... und ein betragsmäßig gestiegener Steuervorteil

Zudem hat sich der Höchstbeitrag, den ein Sparer in einen Rürup-Rentenvertrag pro Jahr einzahlen kann, und nachdem sich somit der maximale Steuervorteil berechnet, erhöht. Zum 1.1.2016 ist der Höchstbetrag, den ein Rürup-Sparer maximal in einen Basis- beziehungsweise Rürup-Rentenvertrag einzahlen kann, für Alleinstehende von 22.172 € im Jahr 2015 auf nunmehr 22.766 € gestiegen. Für zusammen veranlagte Ehegatten stieg der Höchstbetrag von 44.344 im Jahr 2015 auf 45.532 € in 2016.

Im Jahr 2016 beträgt demnach der abzugsfähige Höchstbeitrag für Alleinstehende maximal 82 Prozent von 22.766 €, also 18.668 €. Vergangenes Jahr waren es noch 17.738 €. Bei zusammen veranlagten Ehepaaren verdoppelt sich der absetzbare Betrag in diesem Jahr entsprechend auf 37.336 € (82 Prozent von 45.532 €).

Weitere Informationen zur Rürup-Rente und zu allen Formen der staatlich geförderten Altersvorsorge enthält der Ratgeber So schließen Sie Ihre Rentenlücke.

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