Freistellungsauftrag: Auch online möglich

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Den Abzug von Zinsabschlag und Kapitalertragsteuer auf Zinsen und Dividenden können Sie durch einen Freistellungsauftrag verhindern, den Sie Ihrer Bank, Investmentgesellschaft oder der Bundeswertpapierverwaltung erteilen.

Seit Anfang 2006 sind diese Freistellungsaufträge auch online möglich. Die Voraussetzungen dafür hat das Bundesfinanzministerium präzisiert (BMF-Schreiben vom 13.12.2005, BStBl. 2005 I S. 1051):

  • Bei der elektronischen Übermittlung wird die Unterschrift durch eine Authentifizierung des Kunden ersetzt. Wie beim Onlinebanking üblich identifiziert sich der Kunde durch die persönliche Identifikationsnummer (PIN). Statt der Unterschrift wird eine Transaktionsnummer (TAN) verwendet.
  • Eine weitere Änderung betrifft Ehepaare: Bei ihnen gilt der im Online-Formular zuerst genannte Ehepartner als Auftraggeber. Er muss versichern, dass ihn sein Ehepartner bevollmächtigt hat, einen Freistellungsauftrag zu erteilen oder zu ändern. Die Bank muss für diese Erklärung eine entsprechende Abfragemöglichkeit einrichten. Das Institut muss außerdem den vertretenen Ehepartner gesondert schriftlich benachrichtigen und ihm eine Kopie des Freistellungsauftrags zuleiten.

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