EU-Einreise mit über 10.000 Euro Bargeld? - Anmelden!

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Reisende, die mehr als 10.000 Euro in bar bei sich tragen, müssen seit dem 15. Juni beachten: Wer die Grenzen der EU passiert, muss den Betrag ohne Aufforderung schriftlich beim Zoll anzeigen.

Die Meldung muss folgende Angaben enthalten:

  • Höhe des Betrags
  • Art der Barmittel (Bargeld, Schecks, Reiseschecks, aber auch Zahlungsanweisungen, Aktien, Schuldverschreibungen oder fällige Zinsscheine)
  • Personalien des Reisenden
  • Personalien des Eigentümers
  • Personalien des Empfängers
  • Verwendungszweck
  • Herkunft der Mittel
Ein Verstoß gegen die Anmeldepflicht wird als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von bis zu einer Million Euro geahndet (§ 31 b Abs. 2 ZollVG).

Auch beim Bargeldverkehr innerhalb der EU gilt seit 15. Juni eine Änderung. Wie bisher müssen Sie nur nach Aufforderung durch einen Zollbeamten Angaben zu den mitgeführten Zahlungsmitteln machen. Allerdings greift diese Anzeigepflicht ab einem Betrag von 10.000 Euro (bisher: 15.000 Euro).

Als Gründe für die Verschärfung der bisherigen Regeln nennt das Bundesfinanzministerium u.a. die Bekämpfung der Geldwäsche und des Terrorismus.

Achtung! Diese Neuregelung gilt auch für Einreisen aus der Schweiz - die ja bekanntlich nicht EU-Mitglied ist - nach Deutschland, Österreich oder Italien!

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