ETFs auf dividendenstarke Aktien

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Regelmäßig über eine längere Zeit Ausschüttungen zu erhalten, das wünscht sich eine wachsende Zahl von Anlegern. Mit speziellen Indexfonds (Exchange Traded Funds) ist das möglich.

Das zeigen die Ergebnisse einer Studie der Fondsgesellschaft Legg Mason: 38 % der Befragten hatten in der Umfrage angegeben, dass ihnen Produkte mit regelmäßigen Erträgen wichtiger seien als noch vor fünf Jahren. Wichtigstes Ziel ist es dabei, das Vermögen vor der Geldentwertung real zu schützen oder zu vermehren. Ein Teil der Befragten nutzt die Einnahmen auch zum Bestreiten der laufenden Lebenshaltungskosten.

Wer auf laufende Erträge hofft, die höher ausfallen als die aktuelle Inflationsrate, muss Risiken in Kauf nehmen. Angesichts des dauerhaften Niedrigzinsumfeldes fallen die Zinszahlungen bonitätsmäßig einwandfreier Staatsanleihen zu gering aus, um die Folgen der Geldentwertung auszugleichen. So kommen Anleger an Aktien kaum vorbei. Die Gewinnausschüttungen (Dividenden) zahlreicher Unternehmen sorgen für regelmäßige Erträge. Anleger sollten daher auf Unternehmen setzen, die konstant über längere Jahre regelmäßig gleichbleibende oder besser noch steigende Dividenden ausschütten.

Mit der Auswahl geeigneter ETFs fällt es leicht, auf Aktien mit regelmäßigen Dividendenausschüttungen zu setzen. Denn inzwischen hat die Fondsbranche genügend ETFs auf Dividendenindizes aufgelegt. Darunter ist z.B. der DivDAX, ein Korb von dividendenstarken Aktien mit den 15 DAX-Werten, die eine besonders hohe Dividendenrendite aufweisen. Der Korb wird jedes Jahr neu sortiert, sodass dividendenschwache Werte besseren Titeln weichen müssen. Beim DivDAX UCITS ETF von iShares (WKN: 263527) erhält der Anleger bis zu viermal im Jahr die Ausschüttungen der im Index enthaltenen Aktien ausbezahlt.

Ebenfalls interessant für Dividendenliebhaber ist der Daxplus Maximum Dividend – ein Index, der 20 Aktien aus dem DAX sowie MDAX und TecDAX mit hohen Dividenden zusammenfasst. Angepasst wird der Daxplus Maximum Dividend jeweils im Mai und November. Bei Deka Investment gibt es einen entsprechenden ETF, der die gesammelten Dividenden vierteljährlich ausschüttet (WKN: ETFL23).

Was die Höhe der Dividenden anbelangt, sind deutsche Aktien nicht immer das Nonplusultra. Es lohnt auf alle Fälle ein Blick über Deutschlands Grenzen. Denn ausländische Konzerne sind ihren Aktionären gegenüber teilweise deutlich großzügiger als Unternehmen hierzulande. Anleger, die auf europäische Dividendenwerte setzen wollen, greifen am besten zum EURO STOXX Select Dividend 30 UCITS ETF von iShares (WKN: 263528). Dieser Index misst die Wertentwicklung der 30 Aktien mit der höchsten Dividendenrendite aus dem EUROSTOXX-Index.

Wer sein Vermögen noch internationaler auf dividendenstarke Aktien streuen will, investiert in den STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF von iShares (WKN: A0F5UH). In diesem Index vereint sind die nach bestimmten Kriterien gefilterten 100 dividendenstärksten Aktien aus den wichtigsten Wirtschafträumen. Wer sich in den Schwellenländern (Emerging Markets) engagieren möchte, greift zum Emerging Markets Dividend UCITS ETF von iShares (WKN: A1JXDN). Vertreten sind hier die 100 dividendenstärksten Aktien aus den Schwellenländern.

Ebenfalls auf 100 Werten basiert der US Select Dividend, auf den der gleichnamige Indexfonds von iShares aufbaut (WKN: A0D8Q4). Der Index greift die 100 Unternehmen aus dem gesamten US-Anlageuniversum mit der höchsten Dividendenrendite heraus. Maßgabe für die Aufnahme in den Index sind die vergangenen fünf Jahre. Während dieses Zeitraums dürfen die Unternehmen nie ihre Gewinnausschüttung gesenkt haben. Kleinstfirmen mit zu geringem Handelsvolumen sind ebenfalls ausgeschlossen.

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