Bei Investmentfonds sind die vergangenen Börsentiefs noch immer spürbar

Mit Aktienfonds konnten Anleger in den vergangenen drei Jahren überdurchschnittliche Renditen erzielen, Rentenfonds dagegen schnitten weniger gut ab. Das geht aus der aktuellen Statistik des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) hervor.

Fondsgruppe   Jahresrenditen*  
  nach 1 Jahr
nach 3 Jahren nach 5 Jahren
Aktienfonds Deutschland 16,9
19,9
7,3
Aktienfonds Europa   
14,2
17,1
4,9
Aktienfonds global
7,5
11,9
3,6
Mischfonds Deutschland   
3,27
5,67
6,49
Mischfonds global
4,7
7,9
2,0
Rentenfonds in Euro   
-0,5
3,2
4,1
Rentenfonds global
-2,2
2,1
1,9
Geldmarktfonds Europa   
2,12
1,96  2,24
Offene Immobilienfonds   
4,1  
3,4   
 3,5
* Alle Angaben in Prozent per 30.9.2006. In diese Ergebnisse sind alle Fondskosten einschließlich des Ausgabeaufschlags eingerechnet.

Die guten Ergebnisse bei Aktienfonds im Zeitraum von drei Jahren spiegeln den kontinuierlichen Aufwärtstrend seit April 2003 wider. Die Baisse von März 2000 bis März 2003 zeigt sich dagegen deutlich im 5-Jahres-Bereich. Rentenfonds profitierten lange von sinkenden Anleiherenditen, die im Gegenzug zu steigenden Kursen bei den Festverzinslichen führten. Seit einem Jahr ist jedoch der Zinssenkungstrend passé. Steigende Renditen und dadurch fallende Anleihekurse schmälern die Renditen von Rentenfonds empfindlich. Zusätzlich beeinträchtigten bei international anlegenden Rentenfonds Währungsverschiebungen das Ergebnis.

Geldtipp
Beachten Sie neben der Rendite auch die Volatilität, also die Kursschwankungen der unterschiedlichen Fondsgruppen. Den stärksten Schwankungen unterlagen deutsche Aktienfonds mit 23,5 % sowie internationale Aktienfonds (18,3 %) und europäische Aktienfonds (18,0 %). Die geringsten Kursausschläge wiesen europäische Geldmarktfonds (0,3 %) und offene Immobilienfonds (0,8 %) auf. Diese beiden Anlageklassen eignen sich vor allem für sicherheitsorientierte Anleger.

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